Fortbildungen abgesagt

Erneute Fortbildungspause beim IFK:

Der Verband sagt in NRW und Niedersachsen alle Fortbildungen zunächst bis zum 31.01.2021 ab. Grund dafür sind die aktuellen Rechtsvorschriften der Behörden in Bezug auf das Coronavirus. Für den IFK steht die Sicherheit der Kursteilnehmer sowie der Mitarbeiter im Vordergrund. Sobald neue Termine feststehen bzw. die Durchführung von Fortbildungen wieder erlaubt sind, wird der IFK Sie rechtzeitig informieren.

Die Mitarbeiter des IFK-Fortbildungszentrums sind weiterhin per E-Mail unter ifk@ifk.de oder per Telefon unter 0234 97745-999 erreichbar.

6.19 Der Schmerzpatient - Theoretischer Hintergrund, Befundaufnahme und Behandlung

Für Menschen mit chronischen Schmerzen kann eine therapeutische Behandlung einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität liefern. Um diese Patienten adäquat behandeln zu können ist es als Therapeut wichtig, Schmerz in seiner Entstehungsweise zu verstehen und moderne therapeutische Ansätze zu kennen, mit denen sich gezielt auf Schmerzen einwirken lässt. Dieser Kurs vermittelt die theoretischen Hintergründe zu aktuellen Schmerzmodellen und -mechanismen und setzt sie in Bezug zu den praktischen Möglichkeiten für Therapie und Rehabilitation. Die Inhalte lassen sich gut in den Therapiealltag übertragen und in der Praxis implementieren. Der Kurs besteht aus zwei Modulen mit jeweils drei Tagen.
Im ersten Modul werden die aktuellen Erkenntnisse der Schmerzwissenschaft vorgestellt. Vertiefend wird darauf eingegangen, wie das zentrale Nervensystem eine Schmerzerfahrung beeinflusst und was für Konsequenzen daraus für Körperwahrnehmung, motorische Kontrolle und allgemeine Gesundheit eines Menschen entstehen können. Der praktische Teil, ca. 40 % des Moduls, konzentriert sich auf die Befundung eines Schmerzpatienten.
Das zweite Modul richtet sich auf die Pathobiologie von Schmerzen und die daraus resultierende Veränderung des individuellen Körperbildes (Bodydisruption) sowie die Bedeutung für Therapie und Rehabilitation. Verschiedene moderne Therapieansätze (neurale Mobilisation, Graded Motor Imagery etc.) werden erklärt und praktisch erlernt. Das Verhältnis von Theorie und Praxis ist in diesem Modul ausgeglichen. Zwischen den beiden Modulen bekommt der Kursteilnehmer Artikel und Aufgaben für die Nachbereitung und Vorbereitung mit.

Inhalt:

Modul 1: 

  • Geschichte der Schmerzmodelle und -theorien und die Paradigmenwechsel über die Zeit
  • Neurobiologische Eigenschaften unseres Gehirns
  • Der Einfluss von Schmerz auf die motorische Kontrolle
  • Befundaufnahme und Interpretation; Fragebogen, klinische Tests und Red Flags

Modul 2:

  • Pathologie und Eigenschaften von Schmerz(-erfahrung)
  • moderne Therapieansätze und ihre Abgrenzung zu traditionellen Methoden
  • Bodydisruption des Gesichtes (Gesichtslateralität und Grundemotionserkennung)
  • Reflektion; die individuellen "Schmerzpatienten"

​Teilnahmevoraussetzungen:

Staatliche Anerkennung als Physiotherapeut, Ergotherapeut, Logopäde oder Arzt.





Prof. Dr. Harry J. M. von Piekartz

Prof. Dr. Harry J. M. von Piekartz

Prof. Dr. Harry von Piekartz, PhD Rehabilitationsscience, M.Sc., MT, (OMT)

Termine:

Datum:
  • 13.12. - 15.12.2021 — Teil I
  • 10.02. - 12.02.2022 — Teil II
Ort:
  • Bochum
Kosten:
  • 500,00 € M Mitglied
  • 560,00 € NM Nichtmitglied
Unterrichtseinheiten:
  • 62
Referent/en:
  • Prof. Dr. Harry J. M. von Piekartz

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