Warnung vor Abmahnungen wegen Google Fonts

In letzter Zeit erreichten den IFK vermehrt Rückmeldungen von Mitgliedern, die eine Abmahnung aufgrund der angeblich fehlerhaften Einbindung von Google Fonts erhalten haben. Darin fordern Abmahnungsanwälte einen Schadensersatz sowie eine Anwaltsgebühr für die fehlerhafte Einbindung und daraus resultierende Datenschutzmängel. Häufig zeichnen sich diese Abmahnungen durch eine ungewöhnlich kurze Frist zur Begleichung der geforderten Summe aus.

Ein solcher Schadensersatz sollte keinesfalls einfach bezahlt werden. Sollten Sie eine Abmahnung dieser Art erhalten haben, wenden Sie sich an die Rechtsberatung des IFK unter 0234 97745-0 oder juristen@ifk.de.

Zum Hintergrund:

Goolge Fonts ist eine Online-Bibliothek für Schriften, die lokal oder remote auf der eigenen Webseite eingebunden werden können. Bei einer fehlerhaften Einbindung können die personenbezogenen Daten von Nutzern an Google übermittelt werden, was einen Verstoß gegen die DSGVO darstellt. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn die Schriften nicht heruntergeladen und von einem lokalen Server auf der Webseite eingebunden wurden.

Wenn Sie sich unsicher sind, ob Ihre Webseite Google Fonts nutzt oder wie diese eingebunden sind, wenden Sie sich an den Administrator Ihrer Webseite.

Weitere Artikel

Die neue physiotherapie ist da

2026 | 07.05. Freuen Sie sich auf spannende Einblicke, aktuelle berufspolitische Entwicklungen und praktische Unterstützung für Ihren Praxisalltag: Im Mittelpunkt steht ein ausführliches Interview mit Ute Repschläger: Sie ordnet die geplante Reform zur Stabilisierung der Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung ein und macht deutlich, dass die Bedenken weit über einzelne Detailfragen hinausgehen.

Das Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der GKV und dessen weitreichenden Folgen für den Heilmittelbereich

2026 | 05.05. Das Bundeskabinett hat den Gesetzesentwurf zur Beitragsstabilisierung in der GKV beschlossen und damit die parlamentarische Phase des Gesetzgebungsverfahrens gestartet. Noch vor der Sommerpause soll das Gesetz durch Bundestag und Bundesrat verabschiedet werden. Welche Meinung die IFK-Vorstandsvorsitzende zu diesem Aktionismus hat, erfahren Sie im aktuellen Interview.