Physioverbände und BMG diskutieren über neues Berufegesetz

Am 8. September 2021 diskutierte das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) mit verschiedenen Organisationen und Akteuren des Gesundheitswesens deren Standpunkte im Rahmen des Konsultationsverfahrens in Vorbereitung eines Referentenentwurfs über die Berufe in der Physiotherapie.

Den IFK vertritt dabei Vorstandsvorsitzende Ute Repschläger.

Im Vorfeld hatte das BMG verschiedene Verbände und Organisationen zur schriftlichen Beantwortung eines Fragenkatalogs aufgefordert. In diesem erörterten IFK, PHYSIO-DEUTSCHLAND und VPT gemeinsam mit dem Verband Leitender Lehrkräfte (VLL) sowie dem Hochschulverbund Gesundheitsfachberufe (HVG) ihre Standpunkte zu verschiedenen Themen rund um die physiotherapeutischen Berufe. Schwerpunkt war dabei die Positionierung zur möglichen Voll- bzw. Teilakademisierung der Physiotherapieausbildung. Dabei spielten unter anderem Fragen nach Ausbildungsdauer, Ausbildungszielen und erforderlichen Weiterbildungen eine Rolle.

Weiterer thematischer Schwerpunkt des Konsultationsverfahrens ist der Direktzugang. Hier interessiert das BMG, welche Vor- und Nachteile die Berufsverbände darin sehen, welche Auswirkungen der Direktzugang beispielsweise auf die Qualität der Patientenversorgung hätte aber auch wie sich der Direktzugang finanziell auf das Gesundheitssystem auswirken kann. 

Hier gibt es den gemeinsamen Antwortkatalog der Verbände nebst der dort erwähnten Anlage.

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