Antworten zur Ausbildungsreform im Ministerium eingereicht

Wie soll die Ausbildung von Physiotherapeuten in Zukunft gestaltet sein? Dazu befragte das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) unter anderem die drei SHV-Physiotherapieverbände IFK, PHYSIO-DEUTSCHLAND und VPT, die ihre Antworten auf den Fragenkatalog des BMG in einem gemeinsamen Schreiben eingereicht haben.

Unterstützung erhielten sie dabei vom Verband Leitender Lehrkräfte (VLL) sowie dem Hochschulverbund Gesundheitsfachberufe (HVG), die die schriftliche Stellungnahme ebenfalls unterzeichneten.

 

Im nächsten Schritt hat das BMG die Verbände und Organisationen zu einem Erörterungstermin am 8. September 2021 eingeladen. Dieser wird digital stattfinden. Auf Basis der Stellungnahmen unterschiedlicher Verbände und Organisationen wird das BMG einen Referentenentwurf vorbereiten, mit dem die jetzige Berufsausbildungs- und Prüfungsverordnung modernisiert werden soll. Dabei geht es auch um die Frage, ob die Ausbildung der Physiotherapeuten vollständig akademisiert werden soll.

 

 

Hier gibt es den gemeinsamen Antwortkatalog der Verbände nebst der dort erwähnten Anlage.

 

Weitere Artikel

Hanau: Physiotherapie im Dialog mit der Politik

2026 | 12.06. Im Wahlkreis Hanau & Region hatten IFK-Mitglied Eva-Maria Herrmann und ihre Kollegin Kerstin Sewczyk die Möglichkeit, im Rahmen einer Bürgersprechstunde ein Gespräch mit Bundestagsmitglied Pascal Reddig (CDU) zu führen. Insbesondere beim Thema Vergütung konnten sie deutlich machen, dass im Bereich der Physiotherapie über viele Jahre hinweg eine Unterfinanzierung bestanden hat. Hier zeigte Reddig Verständnis für die Belange der Heilmittelerbringer.

SHV: Ernüchternde Antwort der Bundesregierung auf Kleine Anfrage von Bündnis90/Die Grünen – Konkrete Lösungen für Heilmittelpraxen nicht in Sicht

2026 | 10.06. Anfang April hatte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen eine Kleine Anfrage (Drucksache 21/5470) zu „Stand und Perspektiven zur Entbürokratisierung und Digitalisierung der Heilmittelverordnung“ eingebracht. Die Antwort der Bundesregierung liegt nun vor und zeigt aus Sicht des SHV vor allem eines: Die alltäglichen Belastungen durch überbordende Bürokratie in den Heilmittelpraxen sind durchaus bekannt – konkrete Konsequenzen bleiben bislang jedoch aus.