„AOK Rheinland/Hamburg will mehr Physiotherapie bezahlen“

In einem Interview für das Gesundheitsmagazin NDR-Visite hat der Vorstand der AOK Rheinland/Hamburg angekündigt, Ärzten bei der Verordnung von Physiotherapie ggf. keinen Regress mehr anzudrohen.

Man stehe bereits im Dialog mit der Kassenärztlichen Vereinigung.

Unter dem Titel „Krankenkassen geizen mit Physiotherapie“ kamen gestern Abend Kassenvertreter, Ärzte sowie die IFK-Regionalausschussvorsitzende Sabine Konow als Physiotherapeutin in einem für die Branche positiven Beitrag zu Wort: Klar herausgestellt wurde, dass Patienten trotz medizinischer Notwendigkeit häufig zu wenig Physiotherapie verschrieben bekommen.

Der IFK wertet die Dialogbereitschaft der AOK Rheinland/Hamburg als ersten positiven Schritt, eine Abschaffung der ärztlichen Regresspflicht zu erreichen. Auf der NDR-Homepage finden Sie den Visite-Beitrag und das vollständige AOK-Interview.

Weitere Artikel

Es bleibt spannend: Berufspolitisches Update beim Regionalforum in München

2026 | 05.08. Der Beschluss des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetztes, der Wechsel von Gesundheitsministerin Nina Warken ins Kanzleramt sowie die Benennung von Carsten Linnemann zum neuen Bundesgesundheitsminister – in den letzten Wochen war gesundheitspolitisch einiges los. Entsprechend umfangreich fiel das Branchenupdate aus, das IFK-Mitglieder im Rahmen des Regionalforums Süd erhielten.

NRW setzt Schulgeldfreiheit in den Gesundheitsfachberufen fort

2026 | 04.08. Gute Nachrichten für angehende Physiotherapeuten in Nordrhein-Westfalen: Das Land verlängert die Schulgeldfreiheit in den Gesundheitsfachberufen um weitere fünf Jahre. Eine entsprechende Förderrichtlinie tritt zum 1. Januar 2027 in Kraft. Damit bleibt die Ausbildung an den förderfähigen Schulen für Gesundheitsfachberufe auch künftig für die Auszubildenden kostenfrei.

Mit KIM und TIM effizient, sicher und schnell im Praxisalltag kommunizieren

2026 | 03.08. Heute beginnen wir mit unserer ersten Internetmeldung aus der Reihe „TI: Schluss mit dem Aufschieben“ in der wir uns mit den Zielen der TI beschäftigen und aufzeigen, wie KIM und TIM Ihren Praxisalltag erleichtern können. Hauptzweck der TI ist die Verbesserung der Versorgungsqualität, indem alle Leistungserbringer auf sämtliche medizinische Informationen wie beispielsweise Vorbefunde oder Medikationspläne zugreifen können – und das datenschutzkonform, um die sensiblen Gesundheitsdaten zu schützen.