Tipps für den erfolgreichen TI-Anschluss

In unserer heutigen Meldung aus der Reihe „TI: Schluss mit dem Aufschieben“ geben wir Ihnen einige Tipps an die Hand, die Ihnen den Anbindungsprozess erleichtern und dabei helfen, den Überblick zu bewahren. Zudem starten wir mit den ersten Schritten, die Sie auf dem Weg zum TI-Anschluss gehen sollten.

Unsere Tipps:

•    Planen Sie ausreichend Zeit ein.
•    Notieren Sie sich sämtliche Passwörter und Nummern, die Sie im Laufe der TI-Anbindung erhalten, auf einer Merkhilfe. So haben Sie immer alles griffbereit, wenn Sie die nächsten Schritte umsetzen wollen. Dazu gehören zum Beispiel die Vorgangsnummern und Passwörter, die Sie via E-Mail vom eGBR im Rahmen der Antragsstellungen für den eHBA und die SMC-B erhalten, oder das Passwort Ihres Routers.
•    Speichern Sie sich die Anträge der SMC-B und des eHBA unbedingt ab, wenn Sie diese abschließen und die Möglichkeit dazu haben.
•    Prüfen Sie immer, ob E-Mails, die Sie zur TI bekommen, auch wirklich von vertrauenswürdigen Personen beziehungsweise Absendern versendet wurden.
•    Bewahren Sie sämtliche Rechnungen, die im Zusammenhang mit der TI stehen, auf. Diese können als Nachweise dienen, sollte die GKV-Stichprobenprüfungen im Rahmen der TI-Erstattung vornehmen.
•    Sofern Sie von einem IT-Dienstleister unterstützt werden: Fragen Sie ihn nach seinem präferierten Kartenproduzenten beziehungsweise Vertrauensdienstanbieter, denn oftmals basieren Anleitungen oder andere Hilfestellungen auf einem konkreten Anbieter.
•    Bestehen Sie auf ein TI-Gateway, da physische Konnektoren nur noch bis 2030 kompatibel sind.
•    Halten Sie die IFK-Merkblätter M29 bis M29e griffbereit. (Loggen Sie sich dafür auf dieser Webseite ein und gehen in die Rubrik „Mitgliederservice“ ›› „PhysioService“ ›› „Praxismanagement/Recht (M)“. Falls Sie schon eingeloggt sind, finden Sie unterhalb dieses Beitrags direkte Links zu den genannten Merkblättern)[FM3.1]

Dienstleister vor Ort

Die Voraussetzungen für den TI-Anschluss sind erfüllt und die Tipps gelesen? Dann können Sie nun mit dem Anbindungsprozess starten. Als Erstes sollten Sie Ihren IT-Dienstleister kontaktieren, mit dem Sie bereits zusammenarbeiten, und mit ihm über Ihr Vorhaben sprechen. Denn es ist immer zielführender, mit einer Firma zu arbeiten, die Sie von vorherigen IT-Projekten kennen und die wiederum Ihre Praxis sowie die besonderen Gegebenheiten kennt. Sollten Sie auf keinen „festen“ IT-Dienstleister zurückgreifen können, kontaktieren Sie mehrere Firmen und informieren sich über deren TI-Leistungen. Oftmals bieten Firmen ein „TI-Paket“ an, in dem sowohl alle Komponenten als auch die Installation und technische Unterstützung eingeschlossen sind. 
Viele Dienstleister bieten auch unverbindliche und kostenlose Informationsveranstaltungen an, bei denen Sie sich einen ersten Eindruck verschaffen können. Diese Informationen können Sie in Ruhe auf sich wirken lassen und sich erst zu einem späteren Zeitpunkt für einen Dienstleister entscheiden, denn die nächsten Schritte können Sie selbstständig ohne Support vornehmen. 

Einrichten der BundID

Da Sie für die folgenden Schritte einige Online-Anträge stellen müssen, ist ein BundID-Konto notwendig, mit dem Sie Ihre Identität nachweisen. Sollten Sie noch nicht über ein solches Konto verfügen, finden Sie hier eine Anleitung zur Erstellung. Besitzen Sie bereits eine BundID, können Sie diesen Schritt überspringen und direkt mit der Beantragung des elektronischen Heilberufsausweises weitermachen, die wir Ihnen in der nächsten Internetmeldung vorstellen. 

Dieser Beitrag erschien ursprünglich in der Septemberausgabe unseres Fachmagazins „physiotherapie“. Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.

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