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Forum Nord: Von A bis Z informiert

Beim Forum Physiotherapie Nord in Hamburg gab der IFK mit einem neuen Vortragskonzept nicht nur Einblick in aktuelle berufspolitische Neuigkeiten, sondern auch Praxistipps von A wie Arbeitsrecht bis Z wie neue Zulassungsempfehlungen. Die über 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten eine Bewertung zum Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) und nutzten die Gelegenheit, den IFK-Experten zahlreiche Nachfragen zu ICD-10-Codes, der neuen Heilmittel-Richtlinie Zahnärzte oder dem geplanten Entlassmanagement in Krankenhäusern zu stellen, über das der IFK in den nächsten Wochen noch gesondert berichten wird.

Den Einstieg in die Veranstaltung im Hamburger Barceló Hotel machte Michael Richter mit einer 90-minütigen Fortbildung zum Thema „Patienten informieren – aber richtig! Die Rolle der Schmerzedukation in der Physiotherapie“. Die IFK-Vorstandsvorsitzende Ute Repschläger problematisierte in ihrem berufspolitischen Vortrag den zunehmenden Fachkräftemangel in der Physiotherapie und bewertete das HHVG. Zwar sei mit dem Wegfall der Grundlohnsummenbindung bis immerhin Ende 2019 eine langjährige Forderung des IFK, umgesetzt worden. Auch die Beschleunigung der Schiedsverfahren bei Vergütungsverhandlungen sei ein Fortschritt. Dennoch habe die Bundesregierung mit der Einführung der Transparenzregelung für die Mitarbeitervergütung in erster Linie zusätzliche Bürokratie geschaffen und die große Chance verpasst, Modellvorhaben zum Direktzugang einzuführen.

Ulrike Borgmann, IFK-Referatsleiterin Recht, referierte über Praxisthemen zu jedem Buchstaben des Alphabets. Angefangen bei A wie Arbeitsrecht sorgte sie für Erheiterung unter den Teilnehmern zu einem ernsten Thema, als sie auf ein aktuelles Urteil verwies, das Arbeitgebern nicht nur ein zu schlechtes Arbeitszeugnis für Mitarbeiter, sondern auch ein zu gutes Zeugnis untersagt. Darüber hinaus stießen ihre Ausführungen über H wie die neue Heilmittel-Richtlinie Zahnärzte sowie I wie ICD-10 und Indikationsschlüssel auf großes Interesse.

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