Forum Ost blickt positiv nach vorn

Beim diesjährigen Forum Physiotherapie Ost in Leipzig blickten die Teilnehmer mit Spannung auf die Entwicklungen zum Direktzugang und forderten eine deutliche Optimierung beim Antragsverfahren bei der Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP).

Vor Beginn des IFK-Forums Ost informierten sich die rund 100 Physiotherapeuten zu einem derzeit viel diskutierten Thema: Referent Stefan Kosik stellte in einer Fortbildung die Erkenntnisse aus seinem Buch zu Faszientechniken vor. Anschließend hieß Heidrun Kirsche, die als Vertreterin insbesondere ostdeutscher Interessen im IFK-Vorstand sitzt, die zahlreichen Gäste herzlich willkommen und gab den Startschuss für das diesjährige Forum Ost.

Im Rahmen dessen gaben die IFK-Experten einen Überblick über die aktuelle Gesetzeslage und die Fortschritte hinsichtlich des Ost-West-Angleichs. Beim Thema ZPP befürworteten die Teilnehmer das Bestreben des IFK, die Antragsverfahren für Präventionskurse deutlich zu verbessern.
IFK-Vorstandsvorsitzende Ute Repschläger zeigte zudem die Entwicklungen auf, die sich seit dem Leitartikel „Ohne Arztbesuch zum Krankengymnasten“ in der Süddeutschen Zeitung im April dieses Jahres bezüglich Direktzugang und Diagnose ergeben haben. Die klare Kante des IFK erhielt Unterstützung: ein Ja zur physiotherapeutischen Diagnose und ein Nein zur Einführung einer Blankoverordnung.

Der IFK ließ die Veranstaltung mit einem Austausch in lockerer Runde ausklingen.

Weitere Artikel

CPTE: Update Sturzprävention

2026 | 01.07. Fortbildungspunkte sammeln leicht gemacht – dafür steht das CPTE-Programm, durch das IFK-Mitglieder ihr Wissen auf den neusten Stand bringen können. Drei Fortbildungspunkte erhalten IFK-Mitglieder beispielweise für den CPTE-Artikel „Update-Sturzprävention“, für den die Lernerfolgskontrolle noch bis Januar 2027 abgelegt werden kann.

GKV neu denken: zukunftsfähig planen

2026 | 29.06. Die Stabilisierung der GKV-Finanzen darf nicht allein über kurzfristige Ausgabenbegrenzungen erfolgen. Statt pauschaler Sparmaßnahmen braucht es deshalb in Deutschland eine langfristig angelegte Strukturreform des Gesundheitswesens. Das muss auch die Bundesregierung erkennen.

G-BA Expertenpool: Ute Repschläger wiederbenannt

2026 | 26.06. Die IFK-Vorstandsvorsitzende Ute Repschläger wurde erneut als Mitglied des Expertenpools des Innovationsausschusses des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) benannt. In dieser Funktion berät sie den Innovationsausschuss bei der Begutachtung von Projektanträgen, die durch den Innovationsfonds unterstützt werden sollen.