Vertreterversammlung diskutierte aktuelle Branchenentwicklung

Am vergangenen Samstag hatte der IFK seine Regionalvertreter zur Vertreterversammlung in die Verbands-Geschäftsstelle nach Bochum eingeladen.

Christiane Bruchhaus-Marek, Vorsitzende der Vertreterversammlung, eröffnete die Sitzung, begrüßte die Anwesenden und freute sich darüber, dass die IFK-Vorstandsvorsitzende Ute Repschläger und IFK-Geschäftsführer Dr. Björn Pfadenhauer zu aktuellen Themen berichteten.

So standen die aktuellen Entwicklungen bezüglich der Klage gegen Teile des Schiedsspruchs über die gescheiterten Vergütungsverhandlungen mit den gesetzlichen Krankenkassen auf der Tagesordnung. Außerdem berichteten sie über das Gesetzgebungsverfahren für eine Reform des Berufsgesetzes in der Physiotherapie.

Ein weiterer Punkt auf der Agenda war das Innovationsprojekt SmArt-E, in dem der IFK unter der Leitung der Hochschule für Gesundheit Bochum unter anderen mit der Techniker Krankenkasse, der Charité Berlin und mehreren Universitäten zusammenarbeitet. Da Rekrutierung von Physiotherapiepraxen, die an dem Projekt teilnehmen, nun abgeschlossen ist, werden im nächsten Schritt Patienten mit Hüft- oder Kniearthrose gesucht.

Am Ende der Sitzung wurde noch der strategische Umgang in den Verhandlungen um die physiotherapeutischen Leitlinien ausführlich diskutiert.

Weitere Informationen über die Vertreterversammlung sowie die besprochenen Themen erhalten IFK-Mitglieder von ihren jeweiligen Regionalausschussvorsitzenden, die die Mitglieder der Vertreterversammlung stellen.

Weitere Artikel

Hanau: Physiotherapie im Dialog mit der Politik

2026 | 12.06. Im Wahlkreis Hanau & Region hatten IFK-Mitglied Eva-Maria Herrmann und ihre Kollegin Kerstin Sewczyk die Möglichkeit, im Rahmen einer Bürgersprechstunde ein Gespräch mit Bundestagsmitglied Pascal Reddig (CDU) zu führen. Insbesondere beim Thema Vergütung konnten sie deutlich machen, dass im Bereich der Physiotherapie über viele Jahre hinweg eine Unterfinanzierung bestanden hat. Hier zeigte Reddig Verständnis für die Belange der Heilmittelerbringer.

SHV: Ernüchternde Antwort der Bundesregierung auf Kleine Anfrage von Bündnis90/Die Grünen – Konkrete Lösungen für Heilmittelpraxen nicht in Sicht

2026 | 10.06. Anfang April hatte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen eine Kleine Anfrage (Drucksache 21/5470) zu „Stand und Perspektiven zur Entbürokratisierung und Digitalisierung der Heilmittelverordnung“ eingebracht. Die Antwort der Bundesregierung liegt nun vor und zeigt aus Sicht des SHV vor allem eines: Die alltäglichen Belastungen durch überbordende Bürokratie in den Heilmittelpraxen sind durchaus bekannt – konkrete Konsequenzen bleiben bislang jedoch aus.

SHV-Kampagne zum GKV-Stabilisierungsgesetz: Im Gespräch mit Frank Schwabe (MdB/SPD)

2026 | 09.06. Der Spitzenverband der Heilmittelverbände e. V. (SHV) bewertet den Entwurf für das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz als erheblichen Rückschritt für die ambulante Heilmittelverordnung. Um auf die Auswirkungen und die notwendigen Korrekturen aufmerksam zu machen, führen der SHV und dessen Mitgliedsverbände derzeit zahlreiche Gespräche mit politischen Entscheidungsträgern. So auch vergangene Woche in Recklinghausen.