1. Nationales Schmerzforum

Über 60 prominente Vertreter der maßgeblichen Verbände und Institutionen des Deutschen Gesundheitswesens erörtern am 17. September 2014 in Berlin auf dem 1. Nationalen Schmerzforum den Status-Quo der schmerzmedizinischen Versorgung in Deutschland und notwendige Verbesserungen. Für den IFK ist Vorsitzende Ute Repschläger als Expertin geladen.

„Die Zeit ist reif für eine bundesweite Kraftanstrengung - jeder Mensch hat das Recht auf eine angemessene Schmerzbehandlung. Leider ist die Versorgungsrealität davon oftmals weit entfernt. Das muss sich ändern. Eine angemessene Bedarfsplanung und ein Bestandsschutz der Versorgung sind erste wichtige Schritte, um Versorgungssicherheit der Schmerzpatienten zu erreichen", so Prof. Dr. Dr. Thomas R. Tölle, Präsident der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V, auf deren Einladung und Initiative das 1. Nationale Schmerzforum stattfindet. Es wird im Anschluss die jeweiligen Themenstellungen vertiefen und jährlich tagen, um die Fortentwicklungen zu erörtern.
 
Die Veranstaltung läuft nicht mit langen starren Vorträgen, sondern in Diskussionsrunden ab, die jeweils mit den führenden Vertretern der jeweiligen Themengebiete bestückt sind. Neben Ute Repschläger kommen zum Beispiel Dr. Andreas Gassen, Josef Hecken, Ulrich Weigeldt, Dr. Martina Wenker, Prof. Dr. Jürgen Windeler, Prof Dr. Wolf-Dieter Ludwig, Prof. Dr. Joachim Szecsenyi, Prof. Dr. Edmund Neugebauer, Ingo Kailuweit, Prof. Gerd Glaeske, Prof. Dr. Andreas Straube, Dr. Stefan Etgeton, Prof. Ursula Lehr, Dr. h.c. Jürgen Gohde, Hannelore Loskill, Birgit Fischer, Hilde Mattheis MdB, Maria Klein-Schmeink MdB und viele weitere bekannte Gäste.
 
Die Konferenz gliedert sich in folgende Themenfelder:
• Strukturen der Versorgung, Koordination, Vertragslandschaft
• Transparenz, Qualität und Qualitätssicherung
• Gesundheitspolitischer Rahmen in Bund, Ländern und Kommunen
• Versorgungsforschung, spezifische Versorgungsprobleme
• Wissenschaft, Aus-/Fort- und Weiterbildung
• Ethik, Verbraucher, Patienten, Bürgerinformation
 
Mehr Informationen: www.dgss.org

Weitere Artikel

SHV-Kampagne zum GKV-Stabilisierungsgesetz: Im Gespräch mit Frank Schwabe (MdB/SPD)

2026 | 09.06. Der Spitzenverband der Heilmittelverbände e. V. (SHV) bewertet den Entwurf für das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz als erheblichen Rückschritt für die ambulante Heilmittelverordnung. Um auf die Auswirkungen und die notwendigen Korrekturen aufmerksam zu machen, führen der SHV und dessen Mitgliedsverbände derzeit zahlreiche Gespräche mit politischen Entscheidungsträgern. So auch vergangene Woche in Recklinghausen.

Großes Interesse an berufspolitischen Entwicklungen beim IFK-Forum Nord in Hamburg

2026 | 08.06. Informationen aus erster Hand, persönliche Gespräche und Antworten auf offene Fragen: Die jährlich stattfindenden Regionalforen des IFK stoßen immer auf großes Interesse. Das diesjährige Forum Nord war da keine Ausnahme: Viele Interessierte kamen nach Hamburg, um sich von den IFK-Vertretern über die aktuellen berufspolitischen Themen und die Verbandsarbeit informieren zu lassen. 

GKV neu denken: Vorsorge vor Versorgung

2026 | 05.06. Die gesetzliche Krankenversicherung befindet sich in einer angespannten finanziellen Lage. Innerhalb der Gesundheitsbranche liegen konkrete Ideen für eine nachhaltige Stabilisierung der GKV-Finanzen vor. Ein wichtiger Ansatz zur langfristigen Stabilisierung des Gesundheitssystems ist beispielsweise mehr Prävention und Gesundheitsvorsorge. Viele Erkrankungen können durch Vorsorge, Aufklärung und Präventionsangebote verhindert oder zumindest abgeschwächt werden.