Gesundheitspolitischer Herbst: Der IFK im Austausch über die Zukunft der Physiotherapie

Kaum ist die parlamentarische Sommerpause beendet, treffen sich Politik, Krankenkassen und andere Institutionen des Gesundheitswesens zum Austausch in der Hauptstadt. Auch IFK-Vorstandsvorsitzende Ute Repschläger und IFK-Geschäftsführer Dr. Björn Pfadenhauer besuchten in den letzten Wochen mehrfach Berlin, um abseits der großen politischen Bühne über die Herausforderungen in der Physiotherapie aufzuklären und über aktuelle Entwicklungen ins Gespräch zu kommen. 

Zunächst ging es für Repschläger und Pfadenhauer zum traditionellen Herbstfest des PKV-Verbands. Thema der Gespräche auf der Veranstaltung waren selbstredend die gesundheitspolitischen Entwicklungen des Sommers, denn an die Regelungen des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes müssen sich wohl alle gewöhnen. Doch es gilt auch, nach vorn zu blicken. So erhoffte sich Thomas Brahms, Vorstandsvorsitzender des PKV-Verbands, in seiner Rede vom neuen Bundesgesundheitsminister Dr. Carsten Linnemann keine kleinen Schritte mit großen Ankündigungen, sondern mutige, strukturelle und langfristig tragfähige Reformen.

 

v. l.: Dr. Florian Reuther (Verbandsdirektor PKV-Verband), Dr. Björn Pfadenhauer, Ute Repschläger, Thomas Brahms (Vorstandsvorsitzender PKV-Verband).
Copyright: Reinhardt & Sommer Fotografen

v. l.: Ute Repschläger, Prof. Dr. Lutz Hager (Vorstandsvorsitzender BMC), Johanna Pleus, Dr. Björn Pfadenhauer. 

Am Folgetag lud der Bundesverband Managed Care (BMC) zum Jahresempfang. Neben Repschläger und Pfadenhauer nahm die wissenschaftliche Referentin Johanna Pleus für den IFK teil. Als Mitglied der „BMC Transformers“ vertritt sie den Verband im Netzwerkprogramm des BMC für Young Professionals. Zukunftsfragen des Gesundheitswesens zu erörtern und neue Perspektiven für die Transformation der Versorgung zu schaffen, hat sich das BMC Transformers-Programm auf die Fahne geschrieben. 

 

 

Zu einer weiteren Netzwerkveranstaltung lud der AOK-Bundesverband ein, an dem Ute Repschläger stellvertretend für den IFK teilnahm. Im Mittelpunkt vieler Gespräche standen die gesundheitspolitischen Veränderungen auf Bundesebene und insbesondere der Wechsel von Nina Warken zu Dr. Carsten Linnemann im Amt des Bundesgesundheitsministers. Diskutiert wurde vor allem darüber, ob und wie Linnemann die Vorarbeit von Warken nutzen wird, um daraus zügig Reformvorhaben auf den Weg zu bringen oder ob er neue Akzente setzen möchte. Im politischen Berlin mehren sich aktuell zum Beispiel die Hinweise darauf, dass das Berufsgesetz für Physiotherapeuten nun endlich reformiert werden soll.

 

 

v. l.: Ute Repschläger, Jens Martin Hoyer (stv. Vorstandsvorsitzender AOK-Bundesverband), Prof. Clarissa Kurscheid (figus GmbH)
Copyright: AOK-BV

 

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