SHV-Winteraktion: SPD-Bundestagsabgeordneter Axel Echeverria und Praxisinhaber Gerd Appuhn diskutieren Handlungsbedarfe der Heilmittelbranche

Der Spitzenverband der Heilmittelverbände setzt sich in seiner Winteraktion dafür ein, die Themen der Heilmittelbranche in den Fokus zu rücken. Um die Kandidaten der Parteien im Vorfeld der Bundestagswahl über die Belange der Heilmittelerbringer zu informieren, laden Therapeuten bundesweit die politischen Vertreter ihrer Wahlkreise zum Gespräch in ihre Praxen ein.

Praxisinhaber Gerd Appuhn begrüßte Anfang Februar Axel Echeverria, Mitglied der Bundestagsfraktion der SPD, in seiner Praxis in Witten-Bommern. Thematisch ging es dabei vor allem um den Fachkräftemangel in der Branche und mögliche Strategien, diesem zu begegnen. Vor allem vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft werde die schnelle Anerkennung ausländischer Fachkräfte in den kommenden Legislaturen von steigender Bedeutung für die Gesundheitsversorgung in Deutschland sein. Dafür müssen Abschlüsse schnell und unbürokratisch anerkannt werden, wie Appuhn feststellte. „Fertig ausgebildete Physiotherapeuten sind gezwungen, langwierige Anerkennungsverfahren für ihre Abschlüsse zu durchlaufen, ehe sie am Patienten arbeiten können – wenn ihre Ausbildung im Ausland stattfand“, so Appuhn. „Wir brauchen diese Arbeitskräfte aber jetzt.“

Axel Echeverria pflichtete dem bei und erklärte, das Thema mitzunehmen und in seinem parlamentarischen Wirken zu berücksichtigen. Auch der Bürokratieabbau kam zur Sprache. Dieser dürfe die Arbeit der Therapeuten nicht ausbremsen, da waren sich Echeverria und Appuhn einig. Eines wurde klar: Auf die Herausforderungen der Heilmittelbranche müssen politische Antworten folgen.

Lesen Sie hier weitere Meldungen zur SHV-Winteraktion.

 

Bild: Axel Echeverria und Gerd Appuhn

Weitere Artikel

#IrgendwasMitGesundheit: Pflege- und Gesundheitsfachberufe im Überblick

2026 | 10.08. Ohne die Menschen, die in den Pflege- und Gesundheitsfachberufen arbeiten, geht in unserem Gesundheitswesen gar nichts. Unter dem Hashtag #IrgendwasMitGesundheit stellt das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) gemeinsam mit Partnern aus dem Gesundheitswesen in den sozialen Medien die verschiedenen Berufe vor. Auch der IFK ist dabei und informiert über den Beruf des Physiotherapeuten.

Digitalisierung mit Mehrwert: IFK fordert eine zukunftsfähige elektronische Heilmittelverordnung

2026 | 06.08. Die Digitalisierung des Gesundheitswesens wird seit Jahren als Meilenstein für eine moderne und effiziente Versorgung angekündigt. Doch gerade bei der Vorbereitung der elektronischen Verordnung (eVO) für Heilmittelerbringer zeigt sich, wie groß die Lücke zwischen politischen Zielsetzungen und der Realität im Versorgungsalltag noch immer ist. Laut Gesetz soll die eVO zum 01.06.29 verpflichtend eingeführt werden. Auch wenn diese Frist erst vor Kurzem nach hinten verschoben wurde, bleibt die digitale Entwicklung aktuell hinter den Erwartungen zurück. 

Es bleibt spannend: Berufspolitisches Update beim Regionalforum in München

2026 | 05.08. Der Beschluss des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes, der Wechsel von Gesundheitsministerin Nina Warken ins Kanzleramt sowie die Benennung von Carsten Linnemann zum neuen Bundesgesundheitsminister – in den letzten Wochen war gesundheitspolitisch einiges los. Entsprechend umfangreich fiel das Branchenupdate aus, das IFK-Mitglieder im Rahmen des Regionalforums Süd erhielten.