IFK-Mitgliederversammlung 2018 mit viel positiver Resonanz

Die diesjährige IFK-Mitgliederversammlung machte deutlich: Mit dem Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) wurden im 2017 die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen, um bei den Vergütungsverhandlungen höhere Abschlüsse als in der Vergangenheit erzielen zu können, was in 2017 auch spürbar gelungen ist. Allerdings konnte dies nur ein erster Schritt sein, um das Vergütungsniveau auf ein adäquates Niveau anzuheben. Weitere Erhöhungsschritte in mindestens ähnlicher Größenordnung wie zuletzt sind alternativlos. Daneben erzielte der IFK im Geschäftsjahr 2017 auch berufspolitische Erfolge.

IFK-Vorstandsvorsitzende Ute Repschläger stellte in ihrem Rechenschaftsbericht die berufspolitischen Tätigkeiten des Verbands dar. Im vergangenen Jahr konnten die persönlichen Gespräche mit Gesundheitspolitikern zu Themen wie dem Wegfall der Grundlohnsummenbindung, Direktzugang und Akademisierung verstärkt werden. Ebenso wurden wertvolle Kontakte zur EU geknüpft. Zugleich konnte durch den Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) erfolgreich auf die Politik eingewirkt werden, erklärte Ute Repschläger, die seit vergangenem Jahr auch dem SHV vorsitzt.

Sie stellte die im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung festgehaltenen Aussagen zu der Gesundheitspolitik dar und bewertete diese aus physiotherapeutischer Sicht. Zudem gab Repschläger einen Überblick der Ergebnisse des Modellvorhabens für mehr Autonomie in der Physiotherapie, die im Rahmen einer Pressekonferenz im Berliner Haus der Bundespressekonferenz präsentiert wurden.

Der stellvertretende IFK-Vorsitzende Rick de Vries stellte die Entwicklungen in den Ressorts Qualitätsmanagement, Fortbildungen und Wissenschaft vor. Dazu erläuterte er Daten und Fakten zu den IFK-Kursen. Des Weiteren präsentierte er die neue, monatliche Webinar-Reihe des IFK. Außerdem verwies er auf den 14. IFK-Wissenschaftstag mit integriertem Symposium zum Thema „Knackpunkt Kiefer“, der in diesem Jahr am 15. Juni erstmalig an der Hochschule Osnabrück stattfinden wird.

Mark Rietz, ebenfalls stellvertretender IFK-Vorsitzender, berichtete unter anderem über die betriebswirtschaftliche Bilanz des Geschäftsjahres 2017 sowie seine Teilnahme an der Messe TheraPro in Stuttgart und die positive Resonanz, die ihm dort entgegengebracht wurde.

Vor allem das Thema Datenschutz spielte auch in der anschließenden Diskussion, in der der Vorstand und die Geschäftsstelle sich ausführlich Zeit nahmen, individuelle Fragen zu beantworten, eine große Rolle. Aufgrund der allgemeinen Unsicherheit im Zuge des Inkrafttretens der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) erläuterte die IFK-Referatsleiterin Recht, Ulrike Borgmann, detailliert den aktuellen Sachstand. Zusätzlich erhielten die anwesenden Mitglieder ein neues Merkblatt zum Thema Datenschutz

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