Forum Ost blickt positiv nach vorn

Beim diesjährigen Forum Physiotherapie Ost in Leipzig blickten die Teilnehmer mit Spannung auf die Entwicklungen zum Direktzugang und forderten eine deutliche Optimierung beim Antragsverfahren bei der Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP).

Vor Beginn des IFK-Forums Ost informierten sich die rund 100 Physiotherapeuten zu einem derzeit viel diskutierten Thema: Referent Stefan Kosik stellte in einer Fortbildung die Erkenntnisse aus seinem Buch zu Faszientechniken vor. Anschließend hieß Heidrun Kirsche, die als Vertreterin insbesondere ostdeutscher Interessen im IFK-Vorstand sitzt, die zahlreichen Gäste herzlich willkommen und gab den Startschuss für das diesjährige Forum Ost.

Im Rahmen dessen gaben die IFK-Experten einen Überblick über die aktuelle Gesetzeslage und die Fortschritte hinsichtlich des Ost-West-Angleichs. Beim Thema ZPP befürworteten die Teilnehmer das Bestreben des IFK, die Antragsverfahren für Präventionskurse deutlich zu verbessern.
IFK-Vorstandsvorsitzende Ute Repschläger zeigte zudem die Entwicklungen auf, die sich seit dem Leitartikel „Ohne Arztbesuch zum Krankengymnasten“ in der Süddeutschen Zeitung im April dieses Jahres bezüglich Direktzugang und Diagnose ergeben haben. Die klare Kante des IFK erhielt Unterstützung: ein Ja zur physiotherapeutischen Diagnose und ein Nein zur Einführung einer Blankoverordnung.

Der IFK ließ die Veranstaltung mit einem Austausch in lockerer Runde ausklingen.

Weitere Artikel

Konstruktiver Dialog mit MdB Anja Karliczek in Tecklenburg

2026 | 17.06. Im Rahmen der Aufklärungsaktion zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz fand in Tecklenburg ein intensiver politischer Austausch statt. Im Fokus des rund zweieinhalbstündigen Gesprächs mit der Bundestagsabgeordneten Anja Karliczek (CDU) standen die massiven Auswirkungen des Gesetzesentwurfs auf die Heilmittelbranche sowie dringende Entlastungsmaßnahmen für die physiotherapeutischen Praxen.

GKV neu denken: Prozesse digital vereinfachen

2026 | 15.06. Bürokratische Prozesse verursachen im Gesundheitswesen einen enormen Zeit- und Kostenaufwand. Auch im Heilmittelbereich ist dies seit langem ein Schmerzpunkt. Bürokratieabbau könnte helfen, den Finanzdruck im GKV-System zu verringern.