csm_nordic2_d7b7c4e098.jpg

Nordic Walking und Physiotherapie

Dass Nordic Walking auch ein spannendes Thema für die Physiotherapie sein kann, zeigt die Nordic Walking Basisausbildung für Physiotherapeuten beim IFK: Unter Referentin Magdalena Michaelis lernten die Teilnehmer, dass man als Physiotherapeut zwar das nötige Grundverständnis für die Bewegung mitbringt, aber dass Nordic Walking viele weitere unerwartete Elemente mit sich bringt.
 
„In einem Fitness-Test haben wir die Teilnehmer sprichwörtlich auf 180 gebracht", scherzt die Diplom-Sportwissenschaftlerin. Die Teilnehmer waren überrascht, wie stark die Belastung mit entsprechenden Bewegungen sein kann. In einer Verbindung aus Theorie und viel Praxis bekommen die Fortbildungs-Teilnehmer einen Einblick in die verschiedenen Techniken und erhalten wertvolle Tipps, die sie wiederum dann ihren Patienten geben können.
 
„Es geht auch darum, dass man als Physiotherapeut mal heraus kommt, weg von der Bank und sich selber zusammen mit seinen Patienten draußen bewegen kann", erklärt Magdalena Michaelis die Vorzüge. Denn im Zuge der immer wichtiger werdenden Prävention können die fortgebildeten Physiotherapeuten auch Nordic Walking Kurse anbieten, die für Patienten eine Abwechslung und Ergänzung des Gesundheits-Programms darstellen – angeleitet von Fachmann oder Fachfrau. Das vorgestellte Nordic Walking-Konzept wurde auch wissenschaftlich evaluiert.

Der nächste Kurs aus der Kooperation zwischen Deutschem Walking Institut (DWI) und IFK findet vom 20.08. - 21.08.2015 statt.

Weitere Artikel

Hanau: Physiotherapie im Dialog mit der Politik

2026 | 12.06. Im Wahlkreis Hanau & Region hatten IFK-Mitglied Eva-Maria Herrmann und ihre Kollegin Kerstin Sewczyk die Möglichkeit, im Rahmen einer Bürgersprechstunde ein Gespräch mit Bundestagsmitglied Pascal Reddig (CDU) zu führen. Insbesondere beim Thema Vergütung konnten sie deutlich machen, dass im Bereich der Physiotherapie über viele Jahre hinweg eine Unterfinanzierung bestanden hat. Hier zeigte Reddig Verständnis für die Belange der Heilmittelerbringer.

SHV: Ernüchternde Antwort der Bundesregierung auf Kleine Anfrage von Bündnis90/Die Grünen – Konkrete Lösungen für Heilmittelpraxen nicht in Sicht

2026 | 10.06. Anfang April hatte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen eine Kleine Anfrage (Drucksache 21/5470) zu „Stand und Perspektiven zur Entbürokratisierung und Digitalisierung der Heilmittelverordnung“ eingebracht. Die Antwort der Bundesregierung liegt nun vor und zeigt aus Sicht des SHV vor allem eines: Die alltäglichen Belastungen durch überbordende Bürokratie in den Heilmittelpraxen sind durchaus bekannt – konkrete Konsequenzen bleiben bislang jedoch aus.