Fehlerhafte Bedruckung von Verordnungen ab dem 01.10.2014

Zum 01.10.2014 ist es in der ärztlichen Praxisverwaltungssoftware zu einer technischen Umstellung gekommen, die in einigen wenigen Fällen zu fehlerhaft ausgestellten Rezepten und zu Problemen bei der elektronischen Datenübertragung führt. Betroffen sind insbesondere die IK-Nummer der Krankenkasse und das Status-Feld. Diese Felder können fehlerhafte Angaben enthalten, die im Rahmen der Abrechnung nicht an die Krankenkassen übermittelbar sind.

Beispielsweise wird die Krankenkassen-IK gelegentlich mit einer führenden „10“ aufgedruckt, allerdings dann nur 7-stellig. Von daher fehlen hier die letzten beiden Ziffern. Sofern diese Krankenkassen-IK unvollständig bzw. nicht übermittelbar ist, sollten Sie die richtige IK-Nummer der jeweiligen Kasse bei der Abrechnung in Ihre Praxissoftware eingeben. Falls Ihnen die korrekte Krankenkassen-IK nicht vorliegt, sollten Sie hierzu Rücksprache mit dem ausstellenden Arzt halten. Bei einem fehlerhaft angegebenen Versicherten-Status, der dann meist nicht 5-stellig angegeben ist, nullen Sie die fehlenden Ziffern bei der Datenübertragung rechtsseitig.
An einer Lösung des Problems wird derzeit bei den Software-Anbietern mit Hochdruck gearbeitet. Nach Informationen des GKV-Spitzenverbands wurden in einigen Software-Programmen auch schon Aktualisierungen vorgenommen, die das Problem beheben sollen.
Bei Fragen können sich IFK-Mitglieder gern auch an die IFK-Geschäftsstelle wenden.

Weitere Artikel

Konstruktiver Dialog mit MdB Anja Karliczek in Tecklenburg

2026 | 17.06. Im Rahmen der Aufklärungsaktion zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz fand in Tecklenburg ein intensiver politischer Austausch statt. Im Fokus des rund zweieinhalbstündigen Gesprächs mit der Bundestagsabgeordneten Anja Karliczek (CDU) standen die massiven Auswirkungen des Gesetzesentwurfs auf die Heilmittelbranche sowie dringende Entlastungsmaßnahmen für die physiotherapeutischen Praxen.

GKV neu denken: Prozesse digital vereinfachen

2026 | 15.06. Bürokratische Prozesse verursachen im Gesundheitswesen einen enormen Zeit- und Kostenaufwand. Auch im Heilmittelbereich ist dies seit langem ein Schmerzpunkt. Bürokratieabbau könnte helfen, den Finanzdruck im GKV-System zu verringern.