AOK Rheinland/Hamburg schließen sich Zentraler Prüfstelle an

Die AOK Rheinland/Hamburg hat sich nun dem Verbund von Krankenkassen angeschlossen, der Anfang 2014 die neue Zentrale Prüfstelle Prävention online gestellt hatte.

Bei dieser können Anbieter von Präventionskursen ihre jeweiligen Kurse daraufhin prüfen lassen, ob die fachlichen Vorgaben für eine Kostenübernahme gegeben sind. Nehmen Versicherte mehrerer Krankenkassen an einem Kurs teil, muss nicht mehr jede Kasse die Kostenübernahme einzeln prüfen. Das soll Kassen, Kursanbieter und Patienten entgegen kommen.
Eine Info-Hotline zum neuen Angebot für Kursanbieter ist unter 0201/5 65 82 90 geschaltet (Mo-Fr 9-17 Uhr). Dort gibt es unter anderem Informationen dazu, was mit bereits geprüften Kursen geschieht – etwa aus der easy-Kursdatenbank - und ob sich Grundlagen der Prüfung ändern.
An dem neuen Angebot sind beteiligt: der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek), der BKK Dachverband e.V., die IKK classic, die IKK Brandenburg und Berlin, die IKK Südwest, die BIG direkt gesund, die Knappschaft, die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau und nun auch die AOK Rheinland/Hamburg.

Weitere Artikel

Konstruktiver Dialog mit MdB Anja Karliczek in Tecklenburg

2026 | 17.06. Im Rahmen der Aufklärungsaktion zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz fand in Tecklenburg ein intensiver politischer Austausch statt. Im Fokus des rund zweieinhalbstündigen Gesprächs mit der Bundestagsabgeordneten Anja Karliczek (CDU) standen die massiven Auswirkungen des Gesetzesentwurfs auf die Heilmittelbranche sowie dringende Entlastungsmaßnahmen für die physiotherapeutischen Praxen.

GKV neu denken: Prozesse digital vereinfachen

2026 | 15.06. Bürokratische Prozesse verursachen im Gesundheitswesen einen enormen Zeit- und Kostenaufwand. Auch im Heilmittelbereich ist dies seit langem ein Schmerzpunkt. Bürokratieabbau könnte helfen, den Finanzdruck im GKV-System zu verringern.