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Treffen der Verbände zur Standortbestimmung im Heilmittelbereich

Berufspolitische Standortbestimmung - darum ging es beim Verbändetreffen am 21. November 2018 in Berlin. 14 Berufsverbände nahmen an diesem Austausch teil. Vertreter von BED, dba, dbl, dbs, DVE, IFK, LOGO Deutschland, PHYSIO-DEUTSCHLAND, SHV, VDD, VDP, VDB, VPT, Vereinte Therapeuten und ZFD sprachen über die berufspolitischen Belange von Diätassistenten, Ergotherapeuten, Logopäden, Masseuren und medizinischen Bademeistern, Physiotherapeuten, Podologen, sowie Sprach- und Stimmtherapeuten. Grundlage des Gesprächs war das Eckpunktepapier des Gesundheitsministers Jens Spahn und das Sofortprogramm von Dr. Roy Kühne.

Wichtiges Ziel aller Berufsverbände ist die finanzielle Besserstellung der Therapeuten in Deutschland. Dafür ist die dauerhafte Abschaffung der Grundlohnsummenbindung bei Vergütungsabschlüssen Voraussetzung. Außerdem braucht es stringenterer Schiedsverfahren, wie sie das Eckpunktepapier des Ministers vorsieht, um Hängepartien der Krankenkassen gegenüber den Therapeuten bei Gebührenverhandlungen zu unterbinden.
Um dem Fachkräftemangel entschiedener als bislang entgegenzutreten, sind weitere Steigerungen bei der Vergütung therapeutischer Leistungen unverzichtbar. Diese Finanzspritze muss vor 2020 in der Branche ankommen, um einer weiteren Abwanderung aus den Berufen entgegenzuwirken. Bei der unzureichenden Vergütung waren sich die Anwesenden ebenso einig wie beim dringend erforderlichen Bürokratieabbau.
Der offene Austausch unter den Berufsverbänden hat gezeigt, dass eine berufsgruppenspezifische Betrachtung der einzelnen Heilmittelbereiche sinnvoll ist, um passgenaue Lösungen für die einzelnen Versorgungsbereiche zu finden. Die Runde hat beschlossen, den Dialog zeitnah fortzusetzen. Das nächste Treffen wird es geben, sobald das Bundesministerium für Gesundheit seine Textentwürfe zur Umsetzung des Eckpunktepapiers vorlegt. Denn: Jetzt ist der Zeitpunkt, um deutliche Verbesserungen für alle Therapeuten politisch durchzusetzen.


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