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SHV-Sommeraktion in Gütersloh

Bundesgesundheitsminister Spahn legte am Dienstagvormittag sein Eckpunktepapier zur Situationsverbesserung der Heilmittelerbringer vor. Zeitgleich nutzte der IFK-Regionalausschussvorsitzende in Gütersloh, Sascha Homuth, die Gelegenheit, die Forderungen des Spitzenverbands der Heilmittelerbringer der SPD-Bundestagsabgeordneten Elvan Korkmaz vorzustellen. Eine intensive Diskussion gerade zur vollständigen Einbindung der Heilmittelerbringer in die Telematikinfrastruktur entwickelte sich.

Zur Erinnerung: Es ist dringend geboten, dass sich in diesem wichtigen Bereich, die Weichen für Heilmittelerbringer auf Fahrt stellen. Dazu gehört auch, dass bereits vor über zehn Jahren von Bund und Ländern beschlossen wurde, ein elektronisches Gesundheitsberuferegister zur Ausgabe elektronischer Heilberufsausweise zu installieren. Diese Ausweise sind notwendig, um sich im digitalen Datenaustausch legitimieren zu können. Die Ausweise sind also die Grundvoraussetzung dafür, dass man überhaupt an der Digitalisierung im Gesundheitswesen beteiligt werden kann. Problematisch ist hier aber, dass bisher nichts passiert ist und die Länder sich nicht auf einen Vertrag einigen können, der die Gründung eines solchen Registers möglich macht. Der Handlungsbedarf steigt hier also täglich.
Die SHV-Sommeraktion geht auch vor dem Therapiegipfel in der kommenden Woche weiter, auf dem Jens Spahn sein Eckpunktepapier persönlich vorstellen wird.


Sascha Homuth und Elvan Korkmaz, MdB (SPD) (v. l. n. r.)

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