Report München neben der Spur

Am Dienstag, dem 2. Dezember hat report München über Grauzonen in der Physiotherapie berichtet. Aus diesem Anlass hat ein Redaktionsteam auch den IFK in Bochum besucht und über dreißig Minuten gedreht. Im Bericht finden sich lediglich zwei Sätze unserer Vorsitzenden Ute Repschläger zur unzureichenden Vergütungssituation.

Den IFK ärgert an dem Bericht die verzerrte Darstellung der Branche. Aus einem Sammelsurium von Halbwahrheiten und Falschinformationen ist ein aus Sicht der Redaktion möglichst reißerischer Bericht auf dem Rücken der Physiotherapeuten entstanden. Unsere Mitglieder arbeiten anders, unsere Patienten erleben das Tag für Tag anders.

Dies haben wir der Redaktion am Drehtag beim IFK bereits mitgeteilt. Es war offensichtlich nicht gewollt, die Realität in dem Arbeitsalltag der Praxen abzubilden. Wir werden gleichwohl noch einmal Kontakt zur Redaktion aufnehmen, um auf die Missstände der Berichterstattung hinzuweisen.

Weitere Artikel

GKV neu denken: Prozesse digital vereinfachen

2026 | 15.06. Bürokratische Prozesse verursachen im Gesundheitswesen einen enormen Zeit- und Kostenaufwand. Auch im Heilmittelbereich ist dies seit langem ein Schmerzpunkt. Bürokratieabbau könnte helfen, den Finanzdruck im GKV-System zu verringern.

Hanau: Physiotherapie im Dialog mit der Politik

2026 | 12.06. Im Wahlkreis Hanau & Region hatten IFK-Mitglied Eva-Maria Herrmann und ihre Kollegin Kerstin Sewczyk die Möglichkeit, im Rahmen einer Bürgersprechstunde ein Gespräch mit Bundestagsmitglied Pascal Reddig (CDU) zu führen. Insbesondere beim Thema Vergütung konnten sie deutlich machen, dass im Bereich der Physiotherapie über viele Jahre hinweg eine Unterfinanzierung bestanden hat. Hier zeigte Reddig Verständnis für die Belange der Heilmittelerbringer.