IFK-Vortrag bei der MEDICA Physio Conference

Im Rahmen der MEDICA Physio Conference am 18. November referiert IFK-Vorstandsvorsitzende Ute Repschläger zu einem hochbrisanten Thema. Am Rande der weltweit größten Medizinmesse hält sie einen Vortrag zu „Manuelle Therapie und Osteopathie – zwei Seiten einer Medaille. Eine berufspolitische Betrachtung“.

Physiotherapie und Osteopathie gehen als Hands-on-Methoden auf die gleichen Wurzeln zurück. Sie diagnostizieren und therapieren Dysbalancen und verfolgen das Ziel, das Bewegungssystem in Balance zu bringen. Praktische Überschneidungen zwischen Manueller Therapie und Osteopathie gibt es z. B. bei Techniken zur Muskelentspannung, Gelenkmobilisation oder bei Weichteilbehandlungen. Durch die Integration osteopathischer Verfahren in die Manuelle Medizin/Therapie werden optimale Behandlungsergebnisse erzielt, bekräftigen sowohl der IFK als auch die Deutsche Gesellschaft für Manuelle Medizin (DGMM).

Die Debatte um Osteopathie hält derzeit die gesamte Branche in Bewegung und ist sowohl fachlich als auch politisch stark umkämpft. Auf die Frage der Kompetenzbereiche, ebenso wie auf die Besonderheiten der Osteopathie und die derzeitige rechtliche Situation geht Ute Repschläger in ihrer Präsentation näher ein. Der Vortrag richtet sich nicht nur an Physiotherapeuten und Ärzte, sondern ist für alle Entscheidungsträger im Gesundheitswesen relevant.

Die MEDICA Physio Conference wird vom Georg Thieme-Verlag und dem FiHH Das Fortbildungsinstitut organisiert und legt in diesem Jahr den Schwerpunkt auf Manuelle Therapien in der Physiotherapie. Veranstaltungsort ist auf dem Messegelände das Congress Center Düsseldorf (CCD Süd), Raum 3. Die Teilnahme an der MEDICA Physio Conference bedarf einer separaten Ticket-Bestellung bzw. Registrierung.

Das gesamte Programm der MEDICA Physio Conference können Sie hier einsehen.

Der IFK-Vortrag beginnt am 18. November um 13:15 Uhr.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Weitere Artikel

SHV-Kampagne zum GKV-Stabilisierungsgesetz: Im Gespräch mit Frank Schwabe (MdB/SPD)

2026 | 09.06. Der Spitzenverband der Heilmittelverbände e. V. (SHV) bewertet den Entwurf für das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz als erheblichen Rückschritt für die ambulante Heilmittelverordnung. Um auf die Auswirkungen und die notwendigen Korrekturen aufmerksam zu machen, führen der SHV und dessen Mitgliedsverbände derzeit zahlreiche Gespräche mit politischen Entscheidungsträgern. So auch vergangene Woche in Recklinghausen.

Großes Interesse an berufspolitischen Entwicklungen beim IFK-Forum Nord in Hamburg

2026 | 08.06. Informationen aus erster Hand, persönliche Gespräche und Antworten auf offene Fragen: Die jährlich stattfindenden Regionalforen des IFK stoßen immer auf großes Interesse. Das diesjährige Forum Nord war da keine Ausnahme: Viele Interessierte kamen nach Hamburg, um sich von den IFK-Vertretern über die aktuellen berufspolitischen Themen und die Verbandsarbeit informieren zu lassen. 

GKV neu denken: Vorsorge vor Versorgung

2026 | 05.06. Die gesetzliche Krankenversicherung befindet sich in einer angespannten finanziellen Lage. Innerhalb der Gesundheitsbranche liegen konkrete Ideen für eine nachhaltige Stabilisierung der GKV-Finanzen vor. Ein wichtiger Ansatz zur langfristigen Stabilisierung des Gesundheitssystems ist beispielsweise mehr Prävention und Gesundheitsvorsorge. Viele Erkrankungen können durch Vorsorge, Aufklärung und Präventionsangebote verhindert oder zumindest abgeschwächt werden.