IFK bei Klausurtagung des Berufsverbands der Rehabilitationsärzte

Mitte März 2018 nahm die IFK-Vorstandsvorsitzende Ute Repschläger als Gastrednerin an einer Klausurtagung des Berufsverbands der Rehabilitationsärzte Deutschland e. V. (BVPRM) in Berlin teil. Dort hielt sie einen Vortrag zum Thema „Physikalische und Rehabilitative Medizin (PRM) trifft Physiotherapie“.

In diesem stellte die IFK-Vorsitzende unter anderem die Versorgungsmodelle Blankoverordnung und Direktzugang mit Hinblick auf deren Potenziale und mögliche Konflikte vor. Dabei kam sie zu dem Schluss, dass der Direktzugang als Versorgungsform bei weitem überlegen sei, denn dieser stelle die patientenorientierte, nachhaltige Versorgung in der Fläche sicher. Durch die Nutzung der Kompetenz aller beteiligten Berufsgruppen werde die Effektivität und Effizienz der Behandlung gesteigert, gleichzeitig bringe der Direktzugang auch eine Entlastung der Ärzte mit sich. Die Sichtweise der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) erläuterte der Leiter der Abteilung Veranlasste Leistung, Julius Lehmann.

Nach den Vorträgen entstand eine konstruktive Diskussion. Auch wenn das Thema Direktzugang noch intensiv zu diskutieren sein wird, waren sich Ute Repschläger und BVPRM-Beirätin Dr. Silke von der Heide einig, dass eine gute Kommunikation zwischen Arzt und Therapeut unabdingbar ist. Dazu gehört ein verbessertes Berichtswesen, das in beide Richtungen funktioniert, um das Wohl des Patienten zu garantieren.

Weitere Artikel

Großes Interesse an berufspolitischen Entwicklungen beim IFK-Forum Nord in Hamburg

2026 | 08.06. Informationen aus erster Hand, persönliche Gespräche und Antworten auf offene Fragen: Die jährlich stattfindenden Regionalforen des IFK stoßen immer auf großes Interesse. Das diesjährige Forum Nord war da keine Ausnahme: Viele Interessierte kamen nach Hamburg, um sich von den IFK-Vertretern über die aktuellen berufspolitischen Themen und die Verbandsarbeit informieren zu lassen. 

GKV neu denken: Vorsorge vor Versorgung

2026 | 05.06. Die gesetzliche Krankenversicherung befindet sich in einer angespannten finanziellen Lage. Innerhalb der Gesundheitsbranche liegen konkrete Ideen für eine nachhaltige Stabilisierung der GKV-Finanzen vor. Ein wichtiger Ansatz zur langfristigen Stabilisierung des Gesundheitssystems ist beispielsweise mehr Prävention und Gesundheitsvorsorge. Viele Erkrankungen können durch Vorsorge, Aufklärung und Präventionsangebote verhindert oder zumindest abgeschwächt werden.

8. TherapieGipfel: Anmelden und live dabei sein in Berlin

2026 | 03.06. Unter dem Motto „Heilmittelpolitik aktuell“ lädt der Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) Politik, Kostenträger und Berufsangehörige der Heilmittelbranche zum 8. TherapieGipfel nach Berlin ein. Am 11. November um 15 Uhr wird die Veranstaltung eröffnet. Im Historischen Hörsaal im Langenbeck-Virchow-Haus wird der SHV-Vorstand im Rahmen einer Podiumsdiskussion gemeinsam mit Gesundheitspolitikern und fachkundigen Experten über aktuelle berufspolitische Themen diskutieren.