Zu Gast beim AOK-Herbstfest

Der Bundesverband der AOKs lud Ende September zum alljährlichen Herbstfest nach Berlin ein. Namhafte Akteure aus dem Gesundheitswesen kamen zusammen, um sich gemeinsam über die aktuellen gesundheitspolitischen Themen auszutauschen.

Dr. Carola Reimann, Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbands, musste krankheitsbedingt fernbleiben, sodass das Publikum durch den Vize-Vorstandsvorsitzenden Jens Martin Hoyer begrüßt wurde. Danach sprach Dr. Kirsten Kappert-Gonther, amtierende Vorsitzende des Bundesgesundheitsausschusses und für die Grünen im Bundestag. Sie thematisierte die aktuell anstehenden Aufgaben in der Bundesregierung, wie beispielsweise die Krankenhausreform.

Auch Ute Repschläger, IFK-Vorstandsvorsitzende, und Dr. Björn Pfadenhauer, IFK-Geschäftsführer, waren vor Ort und nutzten die Gelegenheit, um sich im festlichen Ambiente mit zahlreichen Entscheidungsträgern des Gesundheitswesens über aktuelle Herausforderungen in der Versorgung, insbesondere der Physiotherapie, zu unterhalten.

 

Bildhinweis: Dr. Björn Pfadenhauser (links) und Ute Repschläger (rechts) mit Dr. Kirsten Kappert-Gonther (Foto: Stefan Melchior)

Weitere Artikel

Hanau: Physiotherapie im Dialog mit der Politik

2026 | 12.06. Im Wahlkreis Hanau & Region hatten IFK-Mitglied Eva-Maria Herrmann und ihre Kollegin Kerstin Sewczyk die Möglichkeit, im Rahmen einer Bürgersprechstunde ein Gespräch mit Bundestagsmitglied Pascal Reddig (CDU) zu führen. Insbesondere beim Thema Vergütung konnten sie deutlich machen, dass im Bereich der Physiotherapie über viele Jahre hinweg eine Unterfinanzierung bestanden hat. Hier zeigte Reddig Verständnis für die Belange der Heilmittelerbringer.

SHV: Ernüchternde Antwort der Bundesregierung auf Kleine Anfrage von Bündnis90/Die Grünen – Konkrete Lösungen für Heilmittelpraxen nicht in Sicht

2026 | 10.06. Anfang April hatte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen eine Kleine Anfrage (Drucksache 21/5470) zu „Stand und Perspektiven zur Entbürokratisierung und Digitalisierung der Heilmittelverordnung“ eingebracht. Die Antwort der Bundesregierung liegt nun vor und zeigt aus Sicht des SHV vor allem eines: Die alltäglichen Belastungen durch überbordende Bürokratie in den Heilmittelpraxen sind durchaus bekannt – konkrete Konsequenzen bleiben bislang jedoch aus.