Einzug der Zuzahlung bei Patienten muss endlich Kassenaufgabe werden

Die Forderung nach Bürokratieabbau steht bei Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ganz oben auf der Tagesordnung: Ärzte, Pfleger und genauso die Therapeuten sollen mehr Zeit für die Patienten haben. Das ist gut und richtig so, bedarf aber der Umsetzung in vielen Einzelschritten. Deshalb fordert der Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) jetzt, zum Jahresbeginn 2020 konkrete Maßnahmen für den Heilmittelbereich:

 

 

 

„Lange genug waren die Therapiepraxen unentgeltliche Inkassostelle für die Krankenkassen, wenn es um die Zuzahlung nach §32 Absatz 2 SGB V ging. Das ist wirklich nicht unsere Aufgabe und viel zeitaufwändiger, als mancher glaubt. Wir wollen therapieren, das ist unsere Kernkompetenz“, erklärt hierzu Ute Repschläger, Vorsitzende des SHV. „Deshalb ist der Bürokratieabbau an dieser Stelle unsere Kernforderung an die Politik zum Jahresbeginn 2020.“

 

 

Weitere Artikel

M wie Möglichkeiten: Auf welchem Weg kann eine Praxis weitergegeben werden?

2026 | 19.06. Sie wollen innerhalb der kommenden Jahre Ihre Physiotherapiepraxis abgeben? Mit unserer Reihe „Praxisübergabe-ABC“ bekommen Sie einen ersten Überblick, welche Punkte Sie bei der Umsetzung und Planung beachten sollten. Heute: M wie Möglichkeiten: Auf welchem Weg kann eine Praxis weitergegeben werden?

Konstruktiver Dialog mit MdB Anja Karliczek in Tecklenburg

2026 | 17.06. Im Rahmen der Aufklärungsaktion zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz fand in Tecklenburg ein intensiver politischer Austausch statt. Im Fokus des rund zweieinhalbstündigen Gesprächs mit der Bundestagsabgeordneten Anja Karliczek (CDU) standen die massiven Auswirkungen des Gesetzesentwurfs auf die Heilmittelbranche sowie dringende Entlastungsmaßnahmen für die physiotherapeutischen Praxen.