csm_4-internet_42a7a59d63.jpg

IFK-Modellvorhaben bei WCPT-Kongress vorgestellt

Vor internationalem Publikum präsentierte Prof. Irina Nast beim Kongress der „World Confederation for Physical Therapy“ (WCPT) in Genf die Ergebnisse des IFK-Modellvorhabens für mehr Autonomie in der Physiotherapie. Nach dem Vortrag der Professorin am Institut für Physiotherapie der ZHAW gab es ausreichend Gelegenheit zum Austausch mit den internationalen Gästen.


Tauschten sich beim WCPT-Kongress in Genf aus (v.l.): IFK-Vorstandsvorsitzende Ute Repschläger und die beiden Professorinnen Irina Nast und Astrid Schämann, beide von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW).
Insgesamt rund 4.500 Physiotherapeuten aus 131 Ländern nahmen an dem WCPT-Kongress teil – unter ihnen auch Ute Repschläger, Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands selbstständiger Physiotherapeuten (IFK). Neben viel fachlichem Input gab es in Genf die Gelegenheit, sich mit Kollegen aus den unterschiedlichsten Ländern auszutauschen. Dabei ging es sowohl um fachliche Ansätze als auch um die berufspolitischen Rahmenbedingungen.
Für Gesprächsstoff sorgte zudem der Vortrag von Prof. Nast über das Modellvorhaben „Physiotherapie“. Darin wurden zwei Patientengruppen behandelt – bei einer durften die Physiotherapeuten selbst über Art, Dauer und Frequenz der Behandlung entscheiden. „In dieser Gruppe wurden die verschiedenen Heilmittel mehr miteinander kombiniert“, stellte Nast fest. Die individuellen Patientenbedürfnisse wurden also besser berücksichtigt. Die Effektivität der Behandlung sei dabei mindestens genauso hoch gewesen, obwohl der Behandlungszeitraum kürzer und die Gesamtanzahl der Therapieeinheiten im Durchschnitt in etwa gleich war.
Das Modellprojekt „Physiotherapie“ wurde von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaft (ZHAW) wissenschaftlich evaluiert und gemeinsam mit dem Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten (IFK) sowie der BIG direkt gesund durchgeführt.

Weitere Artikel

SHV nimmt Stellung zum Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen

2026 | 09.10. Der Spitzenverband der Heilmittelverbände hat gestern seine Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen veröffentlicht und in das parlamentarische Verfahren eingebracht. Mit dem Gesetz sollen die Digitalisierung des Gesundheitswesens weiterentwickelt, digitale Prozesse ausgebaut und der Austausch von Gesundheitsdaten verbessert werden.

Der elektronische Heilberufsausweis: Beantragung und Bestellung

2026 | 08.10. Da es sich bei der TI um ein geschlossenes Netz handelt, zu dem nur registrierte und authentifizierte Nutzer Zugang erhalten, müssen Sie sich als dafür berechtigte Person ausweisen. Dies geschieht mit dem eHBA, dem elektronischen Heilberufsausweis. Wie und wo Sie diesen beantragen, erfahren Sie in unserer heutigen Meldung aus der Reihe „TI: Schluss mit dem Aufschieben“.

K wie Kommunikation: Reden oder Schweigen bei der Praxisübergabe?

2026 | 06.10. Sie wollen innerhalb der kommende Jahre Ihre Physiotherapiepraxis auf- oder abgeben? Mit unserer Reihe „Praxisübergabe-ABC“ bekommen Sie einen ersten Überblick, welche Punkte Sie bei der Umsetzung und Planung beachten sollten. Heute: K wie Kommunikation. Reden und Schweigen – welches Schwermetall zu welcher Handlung passt, da scheiden sich die Geister. Doch was gilt beim Thema Praxisübergabe?