Physiotherapeutische Behandlung bei Querschnittslähmung

Den Patienten in die Lage versetzen, sein Leben bestmöglich selbstständig zu gestalten – darum geht es bei der Behandlung querschnittsgelähmter Patienten. Theoretische Grundlagen und konkrete Praxistipps dazu gibt Wilfried Mießner beim IFK-Symposium während der Fachmesse therapie Leipzig am Samstag, 9. März, ab 11 Uhr.

Die Behandlung querschnittgelähmter Patienten unterscheidet sich grundlegend von der Therapie anderer zentraler Lähmungsbilder. Im Falle von komplett Gelähmten steht nicht nur die Wiederherstellung gestörter Motorik im Vordergrund, sondern vor allem das Erlernen von neuen Bewegungsmustern. Physiotherapeuten müssen diese Bewegungsmuster individuell auf den Betroffenen abstimmen und ihm dann vermitteln. Je nach Lähmungshöhe gibt es unterschiedliche Techniken zu beachten, etwa beim Umsetzen vom Bett in den Rollstuhl, vom Rollstuhl auf die Toilette oder in ein Auto.
Mießner wird diese Techniken sowie die theoretischen Grundlagen dazu ab 11 Uhr im IFK-Symposium am Samstag, 9. März, während der Fachmesse therapie Leipzig im CCL, Ebene 2, Seminarraum 14/15, erläutern. Bereits um 9 Uhr halten Prof. Irina Nast, ZHAW, und Michael Heine, IFK, einen Vortrag über die Ergebnisse des IFK-Modellvorhabens zur Blankoverordnung. Anschließend referiert die IFK-Vorstandsvorsitzende Ute Repschläger zum Thema „Die Kammer in der Physiotherapie – Aufklärung durch Fakten“. Für die Teilnahme am IFK-Symposium werden – vorbehaltlich einer Einigung auf Spitzenverbandsebene – vier Fortbildungspunkte vergeben.
Die Anmeldung zum IFK-Symposium erfolgt über den Ticketshop auf der Homepage der Leipziger Messe, www.therapie-leipzig.de, oder vor Ort durch den Kauf einer Kongresskarte. Bei Fragen hilft Matthias Wagner, IFK-Referat Fortbildung und Wissenschaft, gerne weiter: wagner@ifk.de oder Tel. 0234/977 45-38.

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