Spürbare Vergütungserhöhungen

Der IFK ist mit guten Ergebnissen von den Kassenverhandlungen in Bayern, Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Hessen zurückgekehrt. Vorbehaltlich einer Zustimmung der Gremien konnten die Verhandlungspartner folgende Vergütungserhöhungen physiotherapeutischer Leistungen erzielen:

In Bayern ist es den Verbänden ein weiteres Mal gelungen, einen Abschluss zu verhandeln, der die gesetzgeberischen Vorgaben bestmöglich ausnutzt und Schwerpunkte in besonders relevanten Positionen setzt. Die gesetzlichen Krankenkassen werden physiotherapeutische Leistungen ab dem 1. Mai 2016 um durchschnittlich rund fünf Prozent besser vergüten.

In Sachsen-Anhalt konnte mit der IKK gesund plus ein zweistufiges Ergebnis mit einem Volumen von insgesamt voraussichtlich rund 9 Prozent erzielt werden. Ab 1. Mai steigen die Preise im ersten Schritt linear um die Grundlohnsumme von 2,95 Prozent. Im zweiten Schritt wird ab dem 1. August der gesetzlich vorgeschriebene Angleich an die Preisuntergrenzen vorgenommen. Den genauen Wert der Preisuntergrenze können wir Ihnen bislang leider noch nicht mitteilen. Obwohl dem GKV-Spitzenverband bereits seit spätestens 1. April die Preise der einzelnen Krankenkassen vorliegen, hat er die Heilmittel-Preisuntergrenzen immer noch nicht abschließend ermittelt und mitgeteilt. Dies führt in einigen Verhandlungsgebieten zu Verzögerungen, da Kassen die Bekanntgabe voraussetzen.

Die Erhöhung der Vergütungssätze bei der BKK, IKK und Knappschaft in Baden-Württemberg beträgt durchschnittlich knapp 5,2 Prozent und erlangt bereits für alle Verordnungen mit Ausstellungsdatum ab dem 1. Mai 2016 Gültigkeit. Die Vergütungsverhandlungen mit der AOK Baden-Württemberg laufen bislang noch. Die nächste Verhandlungsrunde findet am kommenden Donnerstag statt.

In Hessen konnte ebenfalls ein gutes Ergebnis erzielt werden. Dort steigen die Preise ab Juni um durchschnittlich rund 4,35 Prozent. Auch bei der IKK Nord ist eine Einigung für Mecklenburg-Vorpommern greifbar.

IFK-Mitglieder werden über die Details der Vergütungserhöhungen auf dem Postweg informiert.

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