Durchbruch bei vdek-Verhandlungen

Die Vergütungsverhandlungen mit dem Verband der Ersatzkassen (vdek) konnten in dieser Woche zu einem zufriedenstellenden Abschluss gebracht werden. Nachdem die erste Verhandlungsrunde gescheitert war, ist nun eine Preissteigerung in Höhe der Grundlohnsumme von 2,95 % ab März vereinbart worden.

Die Vergütungsverhandlungen mit dem vdek gestalteten sich in diesem Jahr besonders schwierig. Die erste Verhandlungsrunde im Dezember 2015 musste ergebnislos abgebrochen werden. Zu diesem Zeitpunkt zeigten sich die Vertreter der Krankenkassen nur zu einem Angebot von 1,5 % bereit. Dank des Verhandlungsgeschicks von IFK, VPT und ZVK konnte nun doch noch ein Durchbruch erzielt werden. Für alle Verordnungen, die ab März 2016 ausgestellt wurden, gelten bereits die neuen Preise.

Um der zunehmenden Problematik des Fachkräftemangels in einer unterbezahlten Branche zu begegnen, müsste der Preissockel dennoch deutlich stärker erhöht werden. Hierzu fehlen jedoch weiterhin die gesetzlichen Voraussetzungen. Stattdessen sind Preiserhöhungen weiterhin an die Vorgaben der sogenannten Grundlohnsumme gebunden, also an der Steigerungsrate der Beitragseinnahmen in der GKV.

Der IFK wird gemeinsam mit den übrigen Verbänden des Spitzenverbands der Heilmittelverbände (SHV) weiter für eine Abschaffung der Grundlohnsummenbindung kämpfen. Dies ist notwendig, um nicht nur die Arbeit von Physiotherapeuten angemessen zu honorieren, sondern auch für die Zukunft eine flächendeckende Versorgung mit physiotherapeutischen Leistungen gewährleisten zu können.

IFK-Mitglieder werden über die Details der Preiserhöhungen noch auf dem Postweg informiert.

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