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2. Nationales Schmerzforum: IFK im Schlagabtausch

Beim 2. Nationalen Schmerzforum kamen erneut wichtige Akteure des Deutschen Gesundheitssystems in Berlin zusammen, um gemeinsam eine Verbesserung der Schmerzversorgung herbeizuführen. IFK-Vorstandsvorsitzende Ute Repschläger reihte sich wie bereits im vergangenen Jahr als einzige Verbandsvertreterin der Physiotherapie unter den hochrangigen Teilnehmern ein und brachte die Anliegen der Branche umso deutlicher zur Sprache.

Den Themenfokus legte das diesjährige Forum vor allem auf die Handlungsfelder Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Damit zusammenhängend wurde auch über die ambulante Versorgung und das Überleitungsmanagement zwischen Krankenhaus und ambulanter Therapie im Besonderen debattiert. Die namhaften Vertreter von Gesundheitsberufen, Krankenkassen sowie die politischen Vertreter des Gesundheitsausschusses MdB Mechthild Rawert (SPD) und MdB Lothar Riebsamen (CDU/CSU) plädierten für eine stärkere interdisziplinäre Zusammenarbeit, um die Chronifizierung von Schmerzen zu verhindern.

Für die Interessen der Physiotherapie mahnte die IFK-Vorstandsvorsitzende zum einen an, dass für ein multimodales Schmerzmanagement der Zugriff auf die Patientenakte notwendig sei, und forderte Nachbesserungen beim E-Health-Gesetz. MdB Riebsamen versicherte daraufhin, dass alles, was mit dem Datenschutz vereinbar sei, möglich gemacht werden sollte. Er wolle die Thematik erneut im Gesundheitsausschuss diskutieren.
Zum anderen lieferte sich Ute Repschläger zum Thema Direct Access einen Schlagabtausch mit Dr. Klaus Rheinhardt, dem Vorsitzenden des Hartmannbunds. Sie machte deutlich, dass ein Umdenken zugunsten einer stärkeren Anerkennung der Kompetenzen einer jeweiligen Berufsgruppe vollzogen werden müssen.
Insbesondere das Ergebnis einer Studie, die die große Relevanz einer frühen physiotherapeutischen Behandlung bei unspezifischen Rückenschmerzen belegt (siehe IFK-Pressemitteilung), ließ die Runde der Fachkundigen aufhorchen.

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