eGBR-Fachbeirat tagt im IFK-Kompetenzzentrum

Der Fachbeirat des elektronischen Gesundheitsberufe-Registers (eGBR) hat seine jüngste Tagung im IFK-Kompetenzzentrum abgehalten und dabei die nächsten Schritte auf dem Weg zu einer Telematik-Infrastruktur auch für nicht-ärztliche Leistungserbringer besprochen. Zentral war dabei die Verabschiedung eines Positionspapiers, das vor allem die Einbindung der Gesundheitsfachberufe in die künftige Infrastruktur regeln soll.

Derzeit warten die Verbände im Fachbeirat darauf, dass die Ausgabe der elektronischen Heilberufsausweise bundesweit in Gang gebracht wird. In Folge stehen dann die Überlegungen an, welche Rechtsform das eGBR auf dem Gesundheitscampus in Bochum annehmen wird. 

IFK-Geschäftsführer Dr. Frank Dudda begrüßte die Teilnehmer der Tagung aus allen Disziplinen der Gesundheitsfachberufe und der Gesundheitshandwerke, die sich über den aktuellen Stand und die künftigen Vorhaben austauschten. Ein gemeinsam erarbeitetes Positionspapier soll Politik und Öffentlichkeit die Bedeutung des Heilberufsausweis näher bringen. Derzeit würden die Angehörigen der Gesundheitsfachberufe und Gesundheitshandwerke von einigen Institutionen in ihrer zentralen Bedeutung noch nicht ausreichend innerhalb des Projekts gewürdigt. Dabei werden Sie den Großteil der Heilberufsausweis-Träger ausmachen.
Der IFK hatte federführend das Modellprojekt 1.000 Heilberufsausweise für Physiotherapeuten erfolgreich durchgeführt, um zu belegen, dass auch nicht-ärztliche Leistungserbringer auf der Höhe der Zeit in der Telematik sind.

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