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Sommeraktion „Entscheidungshilfe“ bei der SPD

Es geht um nicht weniger als die nachhaltige Existenzsicherung für Physiotherapeuten. Vertreter des Spitzenverbands der Heilmittelverbände (SHV) reisen durch die Wahlkreise der Gesundheitspolitiker und sprechen mit ihnen vor Ort oder in Berlin über dieses Thema sowie weitere konkrete Maßnahmen zur Sicherstellung einer flächendeckenden Versorgung der Versicherten mit Heilmitteln.

IFK-Vorsitzende Ute Repschläger und IFK-Geschäftsführer Dr. Björn Pfadenhauer waren deshalb bei der heilmittelpolitischen Sprecherin der SPD-Fraktion Bettina Müller, MdB in Berlin zu Gast.

Die "Entscheidungshilfe"-Themen waren der rote Faden des Gesprächs, vor allem das Thema Vergütung. Die IFK-Vertreter machten mit guten Argumenten deutlich, dass die Grundlohnsummenbindung auch nach dem Jahr 2019 aufgehoben werden muss. Die jetzigen Vergütungserhöhungen sind bei weitem nicht ausreichend, um den wirtschaftlichen Betrieb einer Physiotherapiepraxis zukünftig zu gewährleisten. Das muss sich ändern. Zudem konnten auch die Themen „mehr Mitbestimmung im G-BA“ sowie der „Wegfall des Schulgeldes“ und die „Notwenigkeit der Länderbeteiligung“ in dieser Frage intensiv erörtert werden.

Dass Modellvorhaben zum Direktzugang noch in dieser Legislaturperiode nötig sind, wurde ebenso anschaulich dargestellt. Der Direktzugang ist international nicht nur etabliert, sondern eine anerkannte und kostensparende Versorgungsform. Gleichwohl können Themen wie Wirtschaftlichkeit, Finanzierung, Qualitätssicherung und Qualifikation in Modellvorhaben, zugeschnitten auf das deutsche Versorgungssystem, erprobt werden. Entscheidungsträger wünschen sich tragfähige Testergebnisse zur weiteren Entscheidung. Wir fordern deshalb die rechtliche Möglichkeit zur Durchführung von Modellvorhaben zum Direct Access. Physiotherapeuten sind schon heute mit einer entsprechenden Zusatzqualifikation in der Lage, im DA tätig zu werden. Das wollen wir unter Beweis stellen, denn es müssen jetzt die Weichen für ein zukunftsfähiges Gesundheitswesen gestellt werden.

Die Sommeraktion "Entscheidungshilfe" geht mit zahlreichen Politikerbesuchen in Berlin und in den Wahlkreisen vor Ort weiter. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

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