csm_IMG_E6403_4f0464fd14.jpg

Senat der Wirtschaft spricht über die Zukunft der Patientenversorgung

Bei der „Expertenrunde Gesundheit“ des Senats der Wirtschaft, die am 12. und 13. Oktober anlässlich der anstehenden Koalitionsverhandlungen stattfand, ging es vor allem um die Herausforderungen für das Gesundheitswesen in der nächsten Legislaturperiode sowie um konkrete Lösungsansätze für aktuelle Probleme.

Unter dem Motto „vom Patienten aus denken“ sprachen die Teilnehmenden über die Zukunft der Patientenversorgung. Dabei diskutierten sie unter der Moderation von Dr. Axel Ekkernkamp, Präsidiumsmitglied des Senats und Ärztlicher Direktor des Unfallkrankenhauses in Berlin, über Themen wie Digitalisierung, Fachkräftemangel, Effizienz in der Gesundheitsversorgung, sektorenübergreifende Versorgung, Ausbildungsreformen und die Attraktivität der Berufe. Daneben ging es auch um längerfristig angelegte Visionen für die Gesundheitsversorgung in Deutschland.


Zu der Klausurtagung der Gesundheitskommission des Senats der Wirtschaft kamen Experten aus unterschiedlichen Bereichen des deutschen Gesundheitswesens zusammen. IFK-Vorstandsvorsitzende Ute Repschläger ist seit 2017 als Senatorin in der Kommission tätig und gehörte erneut zur diesjährigen Expertenauswahl.



Die Teilnehmer der Expertenrunde: Dr. Andreas Westerfellhaus, Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung (nicht auf dem Foto), Dr. Hartmut Schröder, Vize-Präsident der Internationalen Gesellschaft für Natur- und Kulturheilkunde e.V. , Thomas Hagemeijer von der Digital-Agentur TLGG, Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer, Stephan Rotthaus, Inhaber der rotthaus medical GmbH, Dr. Jörg Debatin, Leiter des Health Innovation Hub,  Dr. Günther Jonitz, ehemaliger Präsident der Ärztekammer Berlin, Dr. Susanne Johna, Vorsitzende des Marburger Bunds, Dr. Christoph Brüssel, Vorstand des Senats der Wirtschaft, Dr. Axel Ekkernkamp, Ute Repschläger, Dr. Sven Jansen, Vorstandsmitglied von Noventi, Dr. Christian Trumpp, Präsident der Hochschule der Gesundheit und Bildung Brandenburg i. Gr. (von links) sowie Uly Köhler, Vorstandsbeauftragter Politik und Kommunikation des Senats der Wirtschaft (vorne).

Weitere Artikel

Hanau: Physiotherapie im Dialog mit der Politik

2026 | 12.06. Im Wahlkreis Hanau & Region hatten IFK-Mitglied Eva-Maria Herrmann und ihre Kollegin Kerstin Sewczyk die Möglichkeit, im Rahmen einer Bürgersprechstunde ein Gespräch mit Bundestagsmitglied Pascal Reddig (CDU) zu führen. Insbesondere beim Thema Vergütung konnten sie deutlich machen, dass im Bereich der Physiotherapie über viele Jahre hinweg eine Unterfinanzierung bestanden hat. Hier zeigte Reddig Verständnis für die Belange der Heilmittelerbringer.

SHV: Ernüchternde Antwort der Bundesregierung auf Kleine Anfrage von Bündnis90/Die Grünen – Konkrete Lösungen für Heilmittelpraxen nicht in Sicht

2026 | 10.06. Anfang April hatte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen eine Kleine Anfrage (Drucksache 21/5470) zu „Stand und Perspektiven zur Entbürokratisierung und Digitalisierung der Heilmittelverordnung“ eingebracht. Die Antwort der Bundesregierung liegt nun vor und zeigt aus Sicht des SHV vor allem eines: Die alltäglichen Belastungen durch überbordende Bürokratie in den Heilmittelpraxen sind durchaus bekannt – konkrete Konsequenzen bleiben bislang jedoch aus.