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Repschläger referierte bei Bobath-Fortbildungstagung

Einen Überblick über die wichtigsten berufspolitischen Entwicklungen gab Ute Repschläger, Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands selbstständiger Physiotherapeuten (IFK), während der Fortbildungstagung der Vereinigung der Bobath Therapeuten Deutschlands.


Es sei ein langer Weg gewesen, bis das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) schließlich am 11. Mai 2019 in Kraft trat. „An der Vorbereitung waren viele Akteure beteiligt“, so Repschläger. Beispielsweise habe Dr. Roy Kühne, MdB und Mitglied des Gesundheitsausschusses des Bundestags, bereits im April 2018 zu einer Diskussion über die großen Branchenprobleme eingeladen. Und auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn habe das Gespräch zu den Verbänden gesucht, bevor er im September 2018 sein Eckpunktepapier vorlegte. „Der fachlich-politische Austausch läuft oft im Hintergrund“, erläuterte die IFK-Vorstandsvorsitzende.
Öffentlichkeitswirksam sei hingegen der 1. TherapieGipfel des Spitzenverbands der Heilmittelverbände (SHV) im September 2018 gewesen. „Die Veranstaltung war so erfolgreich, dass wir bereits den 2. TherapieGipfel am 9. September 2019 in Berlin planen“, verriet Repschläger. Und auch die SHV-Sommeraktion, bei der Mitglieder der Verbände Politiker zu sich in die Praxen einluden, sei auf viel Resonanz gestoßen.
Doch auch wenn mit dem TSVG nun viele Verbesserungen für die Heilmittelerbringer auf den Weg gebracht wurden, sei noch immer einiges zu tun. „Derzeit bereitet der SHV eine gemeinsame Vorlage zur Überarbeitung des Berufsgesetzes und der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung vor“, berichtete Repschläger. Ziel seien zeitgemäße, kompetenzorientierte Ausbildungsinhalte, eine Überprüfung des derzeitigen Zertifikatssystems und als langfristiges Ziel die Vollakademisierung der Ausbildung. „Bis es soweit ist, brauchen wir jedoch sinnvolle Übergangslösungen“, forderte die IFK-Vorstandsvorsitzende.

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