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JHV 2020: immer wieder neu denken!

Der IFK hatte am vergangenen Samstag zu seiner Jahreshauptversammlung für das Geschäftsjahr 2020 eingeladen. Um die Sicherheit der Teilnehmer und Mitarbeiter zu gewährleisten und die Corona-Auflagen zu erfüllen, fand die Veranstaltung in den großzügigen Räumlichkeiten des Europäischen Bildungszentrums der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Bochum statt.



Unter den ersten Tagesordnungspunkten waren die Rechenschaftsberichte des Vorstands und der Geschäftsstelle. IFK-Vorstandvorsitzende Ute Repschläger betonte, dass vor allem die Themen Corona sowie die Verhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband und das Schiedsverfahren das vergangene Jahr geprägt haben. Sie verwies auf den Corona-Rettungsschirm und die Soforthilfe, für die sich der IFK zusammen mit dem Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) erfolgreich eingesetzt hatte. „Gerade in dieser Zeit hat sich das IFK-Konstrukt bewährt“, sagte sie und zitierte Abraham Lincoln: „Wir müssen neu denken.“ Das tue der IFK seit 40 Jahren, betonte Repschläger und verwies auf das anstehende Jubiläum.


Die stellvertretende IFK-Vorsitzende Brigitte Heine-Goldammer stellte in ihrem Rechenschaftsbericht unter anderem die neue Kooperation zur Continuing Physiotherapy Education (CPTE) mit der Hochschule Osnabrück und dem Thieme Verlag vor. Mark Rietz, stellvertretender IFK-Vorsitzender, betonte in seinem Bericht die konstant positive Finanzlage des IFK und berichtete über die Weiterentwicklung des IFK-Fortbildungsprogramms.


IFK-Geschäftsführer Dr. Björn Pfadenhauer konstatierte ein kontinuierliches Wachstum des Verbands. Er berichtete zudem vom gelungenen Start des IFK-Gründerzentrums im Oktober 2020, das Gründer in spe unterstützt und sehr gut angenommen wurde. Mehrere Digitalisierungsprojekte seien auf den Weg gebracht worden und an den Strategiezielen 2023 sei insbesondere im Bereich Vergütung, Bürokratieabbau, Akademisierung sowie Digitalisierung weitergearbeitet worden. Als Jahr der Konsolidierung in stürmischen Zeiten bezeichnete er das abgelaufene Geschäftsjahr.


Im weiteren Verlauf informierten Pfadenhauer und Repschläger über die aktuelle Lage der Physiotherapie. Sie berichteten über die erfolgten Verhandlungen zum Bundesrahmenvertrag und den derzeitigen Stand. Aktuelles zur Corona-Situation und die Auswirkungen auf die Physiotherapie waren weiterhin Thema. Pfadenhauer wies auf die Service-Angebote der IFK-Geschäftsstelle hin, die von persönlicher Beratung bis zu einem tagesaktuell überarbeiteten Merkblatt unterschiedliche Unterstützungsangebote vorhält.



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