IKK Brandenburg und Berlin – Vorreiter für den Ost-West-Angleich

Zum 1. September 2013 ist es soweit. Für die IKK Brandenburg und Berlin kann der Ost-West-Angleich als abgeschlossen gelten. Dann steigen die Preise nochmals erheblich und erreichen das durchschnittliche Westniveau der Regionalkassen. Der Vertrag gilt allerdings nur für Praxen im Land Brandenburg. In Berlin verhandeln die Regionalkassen nach wie vor gemeinsam, sodass die dort vereinbarten Preise auch für Versicherte der IKK Brandenburg und Berlin gelten.

Insgesamt bewertet der IFK den Abschluss als sehr gut. Die IKK Brandenburg und Berlin hat damit bewiesen, dass sie das Thema des Ost-West-Angleichs in vertragspartnerschaftlich vorbildlicher Weise angepackt hat.
Ziel des IFK ist es nun, vergleichbare Lösungen mit den übrigen Kassen im Osten so schnell wie möglich zu vereinbaren, nicht nur in Brandenburg. Größtes Sorgenkind ist nach wie vor Sachsen-Anhalt. Besonders alarmierend ist das Preisniveau von IKK gesund plus und AOK Sachsen-Anhalt. Hier muss zwischenzeitlich von einem nötigen Ost-Ost-Angleich gesprochen werden, das Vergütungsniveau der AOK Sachsen-Anhalt liegt jetzt knapp 15 % unter der durchschnittlichen Ostvergütung. Ein Wert, der es noch unverständlicher macht, dass erneut nur das Schiedsverfahren die Situation verbessern kann, da die Kasse weiterhin keinen über die Grundlohnsumme hinausgehenden Anpassungsbedarf sieht. Die Verhandlungen mit der IKK gesund plus sind für Anfang Oktober terminiert.
IFK-Mitglieder werden auf dem Postweg über die Details der Vereinbarung mit der IKK Brandenburg und Berlin informiert.

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