IFK-Symposium zur Verkammerung

Diskussionen über das Für und Wider einer Heilmittelkammer müssen offen geführt werden, weil dieses Thema durch eine Zwangsmitgliedschaft am Ende jeden Berufsangehörigen betrifft. Um dafür eine Grundlage zu schaffen, wird die IFK-Vorstandsvorsitzende Ute Repschläger während des IFK-Symposiums bei der therapie Leipzig am Samstag, 9. März, ab 10 Uhr Fakten zur Verkammerung darstellen.

Die Politik wünscht sich zunehmend einen starken Ansprechpartner für die Belange von Physiotherapeuten bzw. Heilmittelerbringern. Das könnten Kammern übernehmen. Sie haben aber grundsätzlich andere Aufgaben als Verbände. Eine Reihe von Zuständigkeiten könnten sich sogar doppeln, wie die Anhörungsmöglichkeit bei maßgeblichen beruflichen Fragen. Das schafft Doppelstrukturen und erhöht die Kosten. Kammern lösen aber beispielsweise kein Vergütungsproblem, weil das Verhandlungsmandat dazu weiterhin bei den Verbänden bleibt.
Ziel des IFK ist es, die Diskussion über dieses Thema weiter mit allen Argumenten zu fördern und keine einseitige Diskussion zu führen. Zudem soll die Möglichkeit geprüft werden, ob ein starker Spitzenverband eine bessere Alternative zur Kammer wäre.
Der IFK lädt darum alle Interessierten zum Symposium am Samstag, 9. März, während der Fachmesse therapie Leipzig ins CCL, Ebene 2, Seminarraum 14/15, ein. Bereits um 9 Uhr halten Prof. Irina Nast, ZHAW, und Michael Heine, IFK, einen Vortrag über die Ergebnisse des IFK-Modellvorhabens zur Blankoverordnung. Nach dem Referat von Repschläger um 10 Uhr findet um 11 Uhr ein Vortrag von Wilfried Mießner über physiotherapeutische Ansätze bei der Behandlung von Patienten mit Querschnittslähmung statt. Für die Teilnahme am IFK-Symposium werden – vorbehaltlich einer Einigung auf Spitzenverbandsebene – vier Fortbildungspunkte vergeben.
Die Anmeldung zum IFK-Symposium erfolgt über den Ticketshop auf der Homepage der Leipziger Messe, www.therapie-leipzig.de, oder vor Ort durch den Kauf einer Kongresskarte. Bei Fragen hilft Matthias Wagner, IFK-Referat Fortbildung und Wissenschaft, gerne weiter: wagner@ifk.de oder Tel. 0234/977 45-38.

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