csm_Sommeraktion_R%C3%B6dinghausen_63d6b3538c.jpg

SHV-Aktion in Rödinghausen / Bünde

Mit Christian Schwartze, MdB (SPD) sprach in Rödinghausen der IFK-Regionalausschussvorsitzende für Herford/Bünde, Raimund Sattler. Thema des Gesprächs war vor allem das Eckpunktepapier des Bundesgesundheitsministers. Einig war man sich, dass das Papier positive Aspekte für den Bereich der Heilmittel beinhaltet.

Allerdings müsse abgewartet werden, wie die weiteren Vorschläge des Ministeriums aussehen werden. Im Verlauf des Gesprächs verdeutlichte Herr Sattler zudem, dass die Branchensituation gerade im Bereich der ambulanten Praxen nach wie vor existenzbedrohend ist und sich dringend ändern muss. Nicht zuletzt, um zu erreichen, dass wieder mehr junge Menschen Ergotherapeut, Physiotherapeut oder auch Podologe werden möchten.

Die SHV-Aktion wird weiter fortgesetzt.
 
Raimund Sattler tauschte sich vor Ort mit Christian Schwartze, MdB (SPD) zur Situation der Heilmittelerbringer aus (v. l. n. r.).

Weitere Artikel

Hanau: Physiotherapie im Dialog mit der Politik

2026 | 12.06. Im Wahlkreis Hanau & Region hatten IFK-Mitglied Eva-Maria Herrmann und ihre Kollegin Kerstin Sewczyk die Möglichkeit, im Rahmen einer Bürgersprechstunde ein Gespräch mit Bundestagsmitglied Pascal Reddig (CDU) zu führen. Insbesondere beim Thema Vergütung konnten sie deutlich machen, dass im Bereich der Physiotherapie über viele Jahre hinweg eine Unterfinanzierung bestanden hat. Hier zeigte Reddig Verständnis für die Belange der Heilmittelerbringer.

SHV: Ernüchternde Antwort der Bundesregierung auf Kleine Anfrage von Bündnis90/Die Grünen – Konkrete Lösungen für Heilmittelpraxen nicht in Sicht

2026 | 10.06. Anfang April hatte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen eine Kleine Anfrage (Drucksache 21/5470) zu „Stand und Perspektiven zur Entbürokratisierung und Digitalisierung der Heilmittelverordnung“ eingebracht. Die Antwort der Bundesregierung liegt nun vor und zeigt aus Sicht des SHV vor allem eines: Die alltäglichen Belastungen durch überbordende Bürokratie in den Heilmittelpraxen sind durchaus bekannt – konkrete Konsequenzen bleiben bislang jedoch aus.