IFK im Bundestag

Angesichts des zu erwarteten Heil- und Hilfsmittelgesetzes, dessen ersten Entwurf die Bundesregierung noch im Juni vorlegen wird, nutzte der IFK erneut die Gelegenheit, mit Mitgliedern des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestags über die aktuellen Branchenprobleme zu diskutieren, denn: Es ist jetzt Zeit für dringende Veränderungen.

Mit Hilde Mattheis, MdB, Sprecherin der Arbeitsgruppe Gesundheit der SPD Fraktion sowie Bettina Müller, MdB (beide SPD) konnte unter anderem auch die durch das Saarland angestoßene Diskussion über mögliche Modellvorhaben zum Direktzugang betrachtet werden, denn die Diskussion über die Vorteile und Nachteile des Direktzugangs wird das Gesetzgebungsverfahren in den nächsten Wochen begleiten.
IFK-Vorstandsvorsitzende Ute Repschläger und IFK-Vorstandsreferent Dr. Björn Pfadenhauer nutzten zudem die Möglichkeit, die Abschaffung der Grundlohnsumme und die gleichzeitig nötige zeitliche Begrenzung von Schiedsverfahren zu diskutieren. Um möglichst handfeste Erfolge für die Physiotherapie hinsichtlich des geplanten Gesetzes zu erzielen, werden in den nächsten Wochen weitere Gespräche in Berlin folgen.

Weitere Artikel

Hanau: Physiotherapie im Dialog mit der Politik

2026 | 12.06. Im Wahlkreis Hanau & Region hatten IFK-Mitglied Eva-Maria Herrmann und ihre Kollegin Kerstin Sewczyk die Möglichkeit, im Rahmen einer Bürgersprechstunde ein Gespräch mit Bundestagsmitglied Pascal Reddig (CDU) zu führen. Insbesondere beim Thema Vergütung konnten sie deutlich machen, dass im Bereich der Physiotherapie über viele Jahre hinweg eine Unterfinanzierung bestanden hat. Hier zeigte Reddig Verständnis für die Belange der Heilmittelerbringer.

SHV: Ernüchternde Antwort der Bundesregierung auf Kleine Anfrage von Bündnis90/Die Grünen – Konkrete Lösungen für Heilmittelpraxen nicht in Sicht

2026 | 10.06. Anfang April hatte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen eine Kleine Anfrage (Drucksache 21/5470) zu „Stand und Perspektiven zur Entbürokratisierung und Digitalisierung der Heilmittelverordnung“ eingebracht. Die Antwort der Bundesregierung liegt nun vor und zeigt aus Sicht des SHV vor allem eines: Die alltäglichen Belastungen durch überbordende Bürokratie in den Heilmittelpraxen sind durchaus bekannt – konkrete Konsequenzen bleiben bislang jedoch aus.