Die Heilmittelerbringer in Rheinland-Pfalz erhalten mehr Mitspracherecht

Um vor dem Hintergrund des demografischen Wandels die medizinische Versorgung und den Erhalt der dafür erforderlichen Infrastruktur im Gesundheitswesen sicherzustellen, wird in Rheinland-Pfalz künftig ein Gemeinsames Landesgremium Empfehlungen zu sektorenübergreifenden medizinischen Versorgungsfragen abgeben und konkrete Konzepte erarbeiten. Entgegen den ursprünglichen Planungen werden nun ausdrücklich auch die Heilmittelerbringer per Änderungsantrag in diesem Gremium vertreten sein.

„Uns war es wichtig, dass neben dem Land, den Landesverbänden der Krankenkassen, der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz, der Landeskrankenhausgesellschaft, der Landesärztekammer, der Landespsychotherapeutenkammer, der Landesapothekerkammer, dem Landkreistag, dem Städtetag, den Pflegeorganisationen und den Patienten- und Selbsthilfeorganisationen chronisch kranker und behinderter Menschen auch die Heilmittelerbringer verankert werden und eine weitere Stärkung der Patientenrechte erfolgt“, erklärte die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD in Rheinland-Pfalz, Kathrin Anklam-Trapp, die Entscheidung gegenüber dem IFK.
Mit dem Gemeinsamen Landesgremium ist in Rheinland-Pfalz ein neues Instrument der Zusammenarbeit für alle Verbände und Organisationen geschaffen worden. Den IFK freut es insbesondere, dass sich auch in den Köpfen der gesundheitspolitischen Entscheider zunehmend die Relevanz der Heilmittelerbringer für die zukünftige medizinische Versorgung der Bevölkerung festsetzt.

Weitere Artikel

Businessplanwettbewerb 2026: Unternehmerluft schnuppern und Preisgeld sichern!

2026 | 06.03. Wer Physiotherapieschüler oder -student ist und davon träumt, irgendwann einmal eine eigene Physiotherapiepraxis zu leiten, sollte jetzt besonders aufmerksam lesen! Denn der IFK macht diesen Traum mit seinem renommierten Businessplanwettbewerb greifbar und öffnet dadurch jedes Jahr Türen zu zahlreichen fiktiven Praxen – ideal für Studierende und Auszubildende der Physiotherapie mit großen Plänen!

SHV reicht offizielle Beschwerde über WIDO-Heilmittelbericht ein

2026 | 05.03. Der SHV hat bei der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, der zuständigen Aufsichtsbehörde für den AOK-Bundesverband, Beschwerde aufgrund von Falschdarstellungen im Rahmen der Berichterstattung zum WIDO-Heilmittelbericht, einer regelmäßig erscheinenden Veröffentlichung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIDO), eingereicht.