Barmer GEK Heil- und Hilfsmittelreport 2014

Der neue Heil- und Hilfsmittelreport 2014 offenbart große Lücken und regionale Unterschiede in der Heilmittelversorgung. So liegt die Versorgungsrate insbesondere in den westlichen Bundesländern extrem niedrig, im Saarland und in Nordrhein-Westfalen zum Beispiel nur bei knapp der Hälfte. Gemeint damit ist, dass nur in einem von zwei Fällen nach einer Diagnose, die Physiotherapie nahe legt, auch eine Verordnung durch den Arzt erfolgt ist. Sachsen-Anhalt und vor allem Sachsen erzielen dagegen eine weitgehende Versorgungsdeckung.

Der IFK sieht sich darin bestätigt, dass vor allen in Ländern wie Nordrhein-Westfalen, Saarland und Hessen die Bevölkerung immer noch nicht ausreichend mit Physiotherapie versorgt ist.
Zwar sind die Ausgaben für Physiotherapie in der Barmer GEK gegenüber dem Vorjahr um 4,59 Prozent gestiegen (2013 zu 2012), doch die Anzahl der Leistungsempfänger ist nicht wesentlich gewachsen. Vielmehr handelt es sich um intensivere Behandlungen von Leistungsnehmern, was möglicherweise unter anderem auch an der zunehmenden Zahl von chronisch Kranken liegt.
Die Hälfte der Behandlungen in der Physiotherapie bei den Barmer GEK – Versicherten erfolgen für eine Wirbelsäulenerkrankung, gefolgt von Verletzungen, Operationen und Erkrankungen der Extremitäten und des Beckens. Dabei gehen Frauen doppelt so häufig zum Physiotherapeuten wie Männer.

Weitere Artikel

GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz in Kraft getreten: Auswirkungen auf die versorgungsbezogene Pauschale

2026 | 30.07. Mit der Unterzeichnung des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes und der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt am 29. Juli 2026 wird die erste Auswirkung des BStabG in der Physiotherapie und Ergotherapie ab dem 30. Juli 2026 wirksam. Die versorgungsbezogene Pauschale für den erhöhten Aufwand bei der Blankoverordnung entfällt. Diese gesetzliche Vorgabe gilt für alle Blankoverordnungen ab Ausstellungsdatum 30. Juli 2026. 

Unterwegs für die Physiotherapie

2026 | 28.07. In Zeiten politischer Weichenstellung ist ein enger Austausch mit den relevanten Akteuren aus Politik und Gesundheitswesen besonders wichtig. Die IFK-Vorstandsvorsitzende Ute Repschläger und der IFK-Geschäftsführer Dr. Björn Pfadenhauer nutzten daher auch in den vergangenen Wochen wieder zahlreiche Termine, um die Anliegen der Physiotherapie in den politischen Diskurs einzubringen.

29. Juli 2026: IFK-Geschäftsstelle nicht erreichbar

2026 | 27.07. Am kommenden Mittwoch, 29. Juli 2026, bleibt die IFK-Geschäftsstelle aufgrund einer internen Veranstaltung geschlossen. Telefonisch ist das Geschäftsstellenteam des IFK am Donnerstag, 30. Juli, ab 9 Uhr wieder für Sie erreichbar.