40 Millionen Fehltage durch Rückenschmerzen

Der jüngst veröffentlichte Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK) hält fest: 40 Millionen Fehltage pro Jahr werden in Deutschland durch Rückenschmerzen verursacht. Das macht Rückenschmerzen zur Volkskrankheit Nummer eins. Nach Angaben der Kasse werde dabei viel zu häufig zu Operationen gegriffen, sinnvoller seien erfahrungsgemäß Maßnahmen wie die Physiotherapie.

Im statistischen Schnitt waren die TK-Versicherten im vergangenen Jahr fast anderthalb Tage pro Jahr krank geschrieben wegen Rückenleiden. Dabei sind aber natürlich nicht alle Versicherten betroffen. Vielmehr ergeben sich die vielen Fehltage durch die jeweils langen Krankschreibungen: Die durchschnittliche Krankschreibung für Rückenschmerzen habe 17,5 Tage gedauert.
 
Besonders betroffen waren Berufsgruppen, die schwerer körperlicher Arbeit nachgehen, etwa im Baugewerbe oder in der Ver- und Entsorgung. Da die Schmerzen häufig muskulär bedingt sind, können Physiotherapeuten vielen Patienten helfen und auch dazu beitragen, die Beschwerden langfristig zu mindern.

Weitere Artikel

Bewegungstherapie bleibt zentrale Säule der Versorgung

2026 | 21.07. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Anforderungen für das Disease-Management-Programm (DMP) Chronischer Rückenschmerz aktualisiert. Im Rahmen des Stellungnahmeverfahrens begrüßte der Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV), dem der IFK angehört, insbesondere die Nennung von körperlichem Training in dem DMP-Programm.

Studie zu Wertschätzung bei der Arbeit in Gesundheitsberufen – Jetzt mitmachen!

2026 | 20.07. Nicht immer ist ein „gutes“ Gehalt ein Garant für zufriedene Mitarbeiter im Gesundheitswesen. Vielmehr fördert es die Mitarbeiterzufriedenheit, wenn ein wertschätzender Umgang miteinander herrscht und die Erwartungen und Wünsche der Arbeitnehmerinnen ernstgenommen werden. Denn nur, wer sich an seinem Arbeitsplatz wohl fühlt, bleibt gerne bei seinem Arbeitgeber und ist in der Lage, eine stabile, qualitative und hochwertige Versorgung sicherzustellen.

BMG-Spitzengespräch zum Bürokratieabbau: Zentrale Forderung schafft es ins Maßnahmenpapier

2026 | 16.07. Am Rande der Debatten rund um das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz fand in der letzten Woche noch ein weiteres zukunftweisendes Gespräch in Berlin statt. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hatte zum Spitzengespräch „Bürokratieabbau“ geladen. Zum limitierten Teilnehmerkreis gehörte auch der Spitzenverband der Heilmittelverbände e. V. (SHV), für den Ute Repschläger und Manuela Pintarelli-Rauschenbach aus dem SHV-Vorstand vor Ort waren.