SHV-Sommeraktion geht weiter - Treffen von SHV-Vertretern mit Dirk Heidenblut, MdB

Heute, am 31.07.18, traf sich Dirk Heidenblut, MdB und Mitglied im Ausschuss für Gesundheit, in seinem Wahlkreis in Essen mit Vertretern des Spitzenverbandes der Heilmittelverbände e.V. (SHV). Am Gespräch nahmen Ingrid Schalk, Dr. Björn Pfadenhauer (beide IFK) und Arnd Longrée (DVE) teil.

Heidenblut ist als zuständiger Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion für die Themen "eGK, TI, Telemedizin und Datenschutz" verantwortlich, von daher stand die vollständige Einbindung der Heilmittelerbringer in die Gesundheitstelematik ganz oben auf der Agenda. Die SHV-Vertreter konnten verdeutlichen, dass ein „e-Health-Gesetz II“ mehr als überfällig ist, in dem endlich die Zugriffsberechtigung der Berufsangehörigen auf behandlungsrelevante Informationen in § 291a SGB V eindeutig geregelt wird. Konzepte für elektronische Patientenakten oder auch Patientenfächer werden derzeit breit diskutiert und von vielen Krankenkassen auch schon umgesetzt. Doch im Wesentlichen dürfen nur Ärzte, Apotheker oder Mitarbeiter in Krankenhäusern auf die entsprechenden Daten zugreifen. Heidenblut sicherte zu, sich dieses Themas ausdrücklich anzunehmen, es sei dringend an der Zeit, hier endlich für Fortschritt zu sorgen.Aber auch die wirtschaftliche Situation der Heilmittelerbringer wurde angesprochen, die gerade im Bereich der ambulanten Praxen nach wie vor existenzbedrohend ist. Diese muss sich dringend ändern. Nicht zuletzt, um zu erreichen, dass wieder mehr junge Menschen Ergotherapeut, Physiotherapeut oder auch Podologe werden möchten. Daher sprach die Runde auch über die Themen Schulgeldfreiheit und Modernisierung der Ausbildung sowie Direktzugang, zu denen der SHV klare Forderungen an die Politik stellt.

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