Heilmittelreport zeigt regionale Verordnungsunterschiede

In einigen Bundesländern wird wesentlich weniger Physiotherapie für Erkrankungen wie Osteoporose, Rheuma oder Bandscheibenschäden verordnet als in anderen. Das zeigt der neue Heil- und Hilfsmittelreport 2013 der Barmer GEK wieder einmal deutlich.

Die jährliche Analyse der Krankenkasse von rund 9,1 Millionen Versicherten belegt auffällige Verordnungsunterschiede – in Bremen oder dem Saarland z.B. eine Unterversorgung mit Physiotherapie. Bundesweit unterversorgt seien zudem Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen (COPD).Immer mehr Menschen brauchen in Deutschland Heil- und Hilfsmittel, so das Fazit des aktuellen Reports. Beide zusammen haben ein Ausgabenvolumen von rund 11,5 Milliarden Euro (Heilmittel rund 5 Milliarden Euro). Aufgrund von Alterung und technischem Fortschritt sieht die Barmer GEK hierfür aber gute Gründe. Rund 19 % der Barmer GEK Versicherten erhielten 2012 eine Physiotherapie-Verordnung. Eine Zusammenfassung des aktuellen Barmer GEK Heil- und Hilfsmittelreports 2013 finden Sie hier.

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