Der Physiotherapeut der Klitschkos

Warum Aldo Vetere seinen Beruf liebt und wie er die Weltmeister fit für den Kampf macht. Samstagabend, de Olimpijski-Halle in Moskau ist bis auf den letzten Rang gefüllt, das gleißende Licht der Scheinwerfer lässt selbst das Publikum schon schwitzen und das Fernsehen überträgt live, während „Can´t Stop“ von den Red Hot Chili Peppers ertönt und Wladimir Klitschko einläuft.

Samstagabend, die Olimpijski-Halle in Moskau ist bis auf den letzten Rang gefüllt, das gleißende Licht der Scheinwerfer lässt selbst das Publikum schon schwitzen und das Fernsehen überträgt live, während „Can´t Stop“ von den Red Hot Chili Peppers ertönt und Wladimir Klitschko einläuft. Der 37-jährige zählt zusammen mit seinem Bruder Vitali (42) zu den erfolgreichsten Boxern der Welt – beide genießen in Deutschland Kultstatus.

Während die Glocke zur ersten Runde ertönt, ist die Spannung beim Publikum auf dem Höhepunkt. Nur für einen lässt die Anspannung jetzt so langsam nach, auch wenn er natürlich mit seinem Schützling mitfiebert. Aldo Vetere war gerade knapp über 20, da holte man ihn als Physiotherapeut zu den Weltmeistern. Eine große und respekteinflößende Aufgabe, zumal es vor den Kämpfen viel zu vorbereiten gilt und nach den Kämpfen, nun ja, vielleicht das ein oder andere wieder hergerichtet werden muss. „Ich hatte aber nie Angst, nur großen Respekt. Ich liebe die Herausforderung!“, so Aldo Vetere.

Mittlerweile ist Aldo Vetere 24 Jahre alt, war schon von Miami bis Moskau überall unterwegs mit den Boxern und hat Vollzeit mit ihnen zu tun. 10 Wochen vor einem Kampf beginnt die Vorbereitung. Trainiert und optimiert wird dann jeden Tag. Auch samstags und sonntags. Beim Fußball ist die Verantwortung noch unter mehreren Physiotherapeuten geteilt, die die ganze Mannschaft umsorgen. Beim Boxen lastet die ganze Last auf einem Physiotherapeuten. „Es ist eine Ehre, für die Klitschkos arbeiten zu dürfen“, sagt Aldo Vetere. Dabei sind die drei auch enge Freunde geworden und pflegen auch privat Kontakt.

Aldo Vetere denkt aber auch an die Zukunft. „Jeder hat das Recht, so behandelt zu werden wie ein Profi“ lautet sein Leitspruch. Daher hat er Anfang 2014 eine eigene Physiotherapie-Praxis in Düsseldorf-Oberkassel eröffnet. Der Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten (IFK) hat ihn dabei unterstützt, etwa bei der Zulassung geholfen. „Gerade als Existenzgründer konnte ich auf den IFK zählen, außerdem freue ich mich auf die zahlreichen Fortbildungen beim Verband, bei denen man von der Crème de la Crème der Physiotherapeuten lernen kann.“

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der nächsten Ausgabe des IFK-Magazins physiotherapie.

Weitere Artikel

Fachkräfteengpassanalyse: Physiotherapie erneut trauriger Spitzenreiter

2026 | 01.10. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat ihre Fachkräfteengpassanalyse 2025 veröffentlicht. Auch in diesem Jahr ist die Physiotherapie damit trauriger Spitzenreiter. Der Engpassindikator, der schon in den vorigen Jahren auf allerhöchstem Niveau lag, hat sich sogar noch erhöht. Über 500 Berufe betrachtet die Bundesagentur für Arbeit in ihrer jährlichen Fachkräfteengpassanalyse. 157 Berufsgattungen wird in diesem Jahr ein Fachkräfteengpass bescheinigt.

Jetzt teilnehmen: Konjunkturbefragung des BFB

2026 | 30.09. Turnusmäßig führt der Bundesverband der Freien Berufe (BFB) seine Konjunkturbefragung durch. Neben der aktuellen konjunkturellen Lage dreht sich die Befragung diesmal um die Themen Freiheit, Verantwortung und Vertrauen. Zudem enthält sie zusätzliche Fragen, die sich speziell mit der Beschäftigung und Ausbildung von Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen in den Freien Berufen befassen.

Tipps für den erfolgreichen TI-Anschluss

2026 | 28.09. In unserer heutigen Meldung aus der Reihe „TI: Schluss mit dem Aufschieben“ geben wir Ihnen einige Tipps an die Hand, die Ihnen den Anbindungsprozess erleichtern und dabei helfen, den Überblick zu bewahren. Zudem starten wir mit den ersten Schritten, die Sie auf dem Weg zum TI-Anschluss gehen sollten.