Thomas Uhlen (CDU): fundierte Ausbildung entscheidend

Der Landtagsabgeordnete Thomas Uhlen (CDU) besuchte zusammen mit der IFK-Regionalausschussvorsitzenden für Osnabrück, Denise Girvan, die Physiotherapiepraxis Aktivita in Bad Essen. Praxisinhaberin und IFK-Mitglied Marita Lorenz-Ruthenberg empfing die beiden Gäste und sprach mit ihnen über die Akademisierung der Physiotherapie, mögliche Ansätze für den Bürokratieabbau sowie die Rolle der Krankenkassen bei der Finanzierung von Behandlungen. Eine fundierte Ausbildung in den Heilberufen sei entscheidend, so Uhlen, der Mitglied im Sozial- und Gesundheitsausschuss des niedersächsischen Landtags ist. Es sei wichtig, dass Gesundheitsfachkräfte die Unterstützung erhalten, die sie benötigen, um ihre Patienten bestmöglich zu behandeln.

Bei der Reform des Berufsgesetzes müssen zukünftige Herausforderungen an die Heilmittelerbringer im Blick behalten werden, zum Beispiel immer älter werdende multimorbide Patienten. Durch den demografischen Wandel steigen die Ansprüche an die Physiotherapeuten in der Praxis sowie an eine wissenschaftliche Evidenz in der Physiotherapie. Daher braucht die Branche eine flächendeckende Akademisierung für neu ausgebildete Physiotherapeuten. Aus diesem Grund adressieren IFK-Vertreter in einer breit angelegten Aktion die aktuellen Problemstellungen bei Landtagsabgeordneten ihrer Region.

Berichte zu weiteren Treffen mit Landespolitikern finden Sie hier.

(Foto: SoleVital)

Weitere Artikel

Hanau: Physiotherapie im Dialog mit der Politik

2026 | 12.06. Im Wahlkreis Hanau & Region hatten IFK-Mitglied Eva-Maria Herrmann und ihre Kollegin Kerstin Sewczyk die Möglichkeit, im Rahmen einer Bürgersprechstunde ein Gespräch mit Bundestagsmitglied Pascal Reddig (CDU) zu führen. Insbesondere beim Thema Vergütung konnten sie deutlich machen, dass im Bereich der Physiotherapie über viele Jahre hinweg eine Unterfinanzierung bestanden hat. Hier zeigte Reddig Verständnis für die Belange der Heilmittelerbringer.

SHV: Ernüchternde Antwort der Bundesregierung auf Kleine Anfrage von Bündnis90/Die Grünen – Konkrete Lösungen für Heilmittelpraxen nicht in Sicht

2026 | 10.06. Anfang April hatte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen eine Kleine Anfrage (Drucksache 21/5470) zu „Stand und Perspektiven zur Entbürokratisierung und Digitalisierung der Heilmittelverordnung“ eingebracht. Die Antwort der Bundesregierung liegt nun vor und zeigt aus Sicht des SHV vor allem eines: Die alltäglichen Belastungen durch überbordende Bürokratie in den Heilmittelpraxen sind durchaus bekannt – konkrete Konsequenzen bleiben bislang jedoch aus.