Ein Fortbildungskonzept und Kooperationsprojekt von IFK e. V. und BARMER
Exklusiv für IFK-Mitglieder: Vereinbarung mit der BARMER über Pflegekurse und häusliche Schulungen

Bei diesem Kooperationsprojekt von IFK und BARMER haben Physiotherapeuten die Möglichkeit, pflegende Angehörige und oder privat ehrenamtliche Pflegende von hirngeschädigten Patienten individuell und umfassend für die häusliche Pflege zu schulen. In Kursen und individuellen Schulungseinheiten werden beim Patienten zu Hause oder auch schon vor Entlassung aus einer stationären Einrichtung beispielsweise die richtigen Handgriffe für Lagerung und Transfer des Patienten demonstriert und geübt. Im Vordergrund steht immer die Entlastung und Selbstsorge der pflegenden Person.
Mit viel Zeit können die Therapeuten gerade in den individuellen Schulungen konkret auf die Probleme und Bedürfnisse der pflegenden Personen eingehen und Fragen beantworten – und das in der häuslichen Umgebung des Patienten, damit die Pflegesituation so realistisch wie möglich abgebildet wird. So kann auf den jeweiligen Schulungsbedarf der Pflegeperson ebenso eingegangen werden wie auf die Wohn- und Versorgungsverhältnisse des Patienten.
Die Gruppenkurse und häuslichen Schulungen nach dem Bobath-Konzept werden durch die Pflegeversicherung finanziert. Voraussetzung für die teilnehmenden Physiotherapeuten ist ein Bobath-Zertifikat und ein eintägiger Einweisungskurs in das Konzept „Bobath für pflegende Angehörige“. Informationen und Termine finden Sie hier.
Das Schulungskonzept
In Gruppenkursen und individuellen häuslichen Schulungen vermittelt der Bobath-Therapeut grundlegende Kenntnisse über eine ressourcenorientierte Pflege im Sinne der Bobath-Therapie, zum Beispiel bei der Lagerung, dem Transfer und bei Aktionen des täglichen Lebens. Hierbei werden besonders die Bedürfnisse der Pflegeperson berücksichtigt, zum Beispiel mit Entspannungsübungen oder gezieltem Körpertraining. Entwickelt wurde das Konzept in Zusammenarbeit von IFK und Bettina Weis, Bobath-Instruktorin IBITA.
Gruppenkurse in der Physiotherapiepraxis
- 8 Kurstermine à 90 Minuten
- 6 bis 12 Teilnehmer pro Kurs
- Inhalte: Grundwissen Anatomie; Lagerungspositionen; Neuropsychologische Problemstellung; Hilfsmittel; Selbstsorge des Angehörigen etc.
Individuelle häusliche Schulung vor Ort beim Patienten
- bis zu 3 Schulungen à max. 120 Minuten
- Inhalte: Problemanalyse; Transfer; Anpassung einer Lagerung; Analyse des häuslichen Umfelds; ADL, angepasst an die Lebenssituation (Angehörige/Patienten) etc.
Überleitungspflege in der (akut-)stationären Einrichtung
- Schulung vor der Entlassung der pflegebedürftigen Person aus der (akut-)stationären Einrichtung à max. 60 Minuten
- Inhalte: Umgang mit schwer pflegebedürftigen Patienten (zum Beispiel Fazilitation); Transfer; Information über Hilfsmittel etc.
Vergütung
- pro Kurstermin für Gruppenkurse (90 Minuten): 138 Euro
- je häusliche Schulung und Schulung in der Überleitungspflege: 46 Euro je 30 Minuten (max. 120 Minuten) plus Wegegeld 23,08 Euro
Fragen oder Anregungen?
Bei Fragen zu den Innovations- und Partnerprojekten des IFK stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
