IFK ist Projektpartner der „Zukunftsregion Digitale Gesundheit“

Testung digitaler Versorgungsangebote im Praxisalltag

 

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) möchte im Rahmen der Initiative „Zukunftsregion digitale Gesundheit“ (ZDG) digitale Innovationen frühzeitig in die Praxisanwendung bringen, um ihren Nutzen und ihre Anwendbarkeit im Versorgungsalltag zu untersuchen. Zentrale Fragen hierbei sind: Wie kann die Digitalisierung die medizinische Versorgung verbessern? Wo gibt es Hürden und wie können diese künftig überwunden werden?

Diese Fragen sind auch für die Physiotherapie von Bedeutung – daher freut sich der IFK sehr, das Projekt der ZDG unterstützend begleitet zu haben. Digitale Therapiemaßnahmen können eine sinnvolle Ergänzung zu bestehenden Therapieangeboten sein. Gerade in Zeiten knapper werdender Personalressourcen und steigender Therapiebedarfe ist die Integration digitaler therapieunterstützender Bausteine notwendig und auch zeitgemäß.

Von April bis Dezember 2021 hat die Initiative gezielt die physiotherapeutische Behandlung in den Blick genommen, um digitale Versorgungsangebote (DiVA) zur Unterstützung bei der Therapie von Rückenschmerzen zu erproben. Gemeinsam mit ihren Patienten testeten Physiotherapeuten – darunter auch IFK-Mitglieder – in der Region Berlin/Brandenburg den Einsatz von Smartphone-Apps. Die Apps sollen den Therapeuten unter anderem dabei helfen, Eigenübungen für die Patienten digital anzuleiten und eine engere Begleitung des Patienten zu ermöglichen – die App soll also eine Ergänzung der physiotherapeutischen Therapie darstellen.

In der praktischen Umsetzung der Erprobung integrierten die teilnehmenden Physiotherapeuten gemeinsam mit den Patienten das DiVA in den Therapieprozess. Über regelmäßige Online-Befragungen gaben die Physiotherapeuten wertvolles Feedback zur Anwendung der digitalen Angebote sowie deren Integration in die Behandlungsabläufe. Die Patienten nahmen an einer separaten Befragung teil. Die Nutzung eines DiVA ist explizit als zusätzliches Angebot zur Unterstützung der Behandlung anzusehen und ersetzt nicht die gegebenenfalls ärztlich verordnete Therapie.


Informationen zum Projekt

Nähere Informationen zur Initiative „Zukunftsregion Digitale Gesundheit“ finden Sie auf der Projekt-Website unter: www.zdg-bb.de.

Eine Präsentation zu den Projektergebnissen finden IFK-Mitglieder im IFK-Mitgliederservice.


Fragen oder Anregungen?

Bei Fragen oder Anregungen steht Ihnen unsere Projektreferentin Sandra Collisi gerne zur Verfügung: Telefon 0234 97745-48 oder per E-Mail an projekte@ifk.de.