Modellvorhaben für mehr Autonomie

Grafik-Modellvorhaben

Der IFK kämpft seit Jahren für mehr Autonomie in der Physiotherapie und konnte 2011 das bundesweit erste Modellvorhaben nach § 63 Abs. 3b SGB V initiieren, das dieses Ziel vorantreiben soll. In einer Studie überprüft der IFK zusammen mit der gesetzlichen Krankenkasse BIG direkt gesund (BIG), ob mehr Autonomie die Effektivität und Effizienz der Behandlung von Patienten steigern kann. 40 Modell-Praxen in Westfalen-Lippe und Berlin können die Auswahl der therapeutischen Maßnahmen, die Dauer der Behandlung und die Frequenz der Behandlungseinheiten selbst bestimmen.

Die Auswertung der Daten, die das unabhängige Institut „Zürcher Hochschule Winterthur“ übernimmt, liegen voraussichtlich Ende 2015 vor. Erste Trends wurden im Januar 2013 veröffentlicht. Es ist davon auszugehen, dass die Ergebnisse des Modellvorhabens die weitere Entwicklung der Autonomie-Bestrebungen in der Physiotherapie (Direct Access) maßgeblich beeinflussen werden.

Einen Beitrag zum Modellvorhaben aus der "physiotherapie" 6/2010 finden Sie hier.