„Betrieb in Bewegung“

Der stetige Wandel der modernen Arbeitswelt führt zu einer zunehmenden physischen wie psychischen Belastung der Mitarbeiter. Dies hat zur Folge, dass gesundheitliche Beschwerden öfter auftreten und daraus langwierige Erkrankungen entstehen können. Am häufigsten betroffen sind dabei die Muskulatur und die Gelenke der Betroffenen, was sich in Rücken-, Schulter- oder Knieschmerzen äußert. Diese stellen die mit häufigste Ursache für Fehltage dar. 

Aufgrund dieser Entwicklung verstehen Unternehmen zunehmend die Gesundheit ihrer Mitarbeiter als Produktivitätsfaktor, so dass die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF), immer mehr an Bedeutung gewinnt. Die BGF fördert die Fähigkeit, Krisen durch die Nutzung eigener Ressourcen zu bewältigen, stärkt die Gesundheit und begünstigt die Erhaltung der Arbeitsfähigkeit. Spätere Krankheitskosten und Fehlzeiten können durch Fördermaßnahmen deutliche gesenkt, das Wohlbefinden am Arbeitsplatz gesteigert und das Betriebsklima verbessert werden. Als Folge nehmen die Produktivität und die Qualität der Leistung in der Regel zu.

In diesem Sinne hat der Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten - IFK e. V. das modulare Konzept „Betrieb in Bewegung“ entwickelt, dass eine systematische und zielgruppenorientierte Förderung der Gesundheit von Arbeitnehmern direkt am Arbeitsplatz ermöglicht.

Die Physiotherapeuten erarbeiten bei diesem Konzept mit den Mitarbeitern über mehrere Wochen Vorschläge zur Veränderung des Bewegungsverhaltens bei der Arbeit und in der Freizeit sowie zu den spezifischen Bedingungen am Arbeitsplatz. Das Konzept beinhaltet Aspekte der arbeitsplatzbezogenen Verhaltens- und Verhältnisprävention und entspricht somit dem Leitfaden Prävention zur Umsetzung des § 20 b SGB V. Es basiert auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und besticht durch seine Vielseitigkeit und Flexibilität, damit es in unterschiedlichen kleinen, mittleren und Großbetrieben eingesetzt werden kann.

Das Konzept besteht aus festen Leistungsbestandteilen, die verpflichtend in den Betrieben durchgeführt werden müssen, sowie aus variablen Anteilen. Dadurch ermöglicht es eine individuelle Anpassung an die Bedingungen unterschiedlicher Produktions- und Dienstleistungsunternehmen. Das Ziel, möglichst viele Mitarbeiter zu einem gesunden, bewegten Lebensstil zu motivieren sowie ihre gesundheitsfördernden Ressourcen zu stärken, ist durch diesen modularen Aufbau erreichbar.

Weitere Informationen zu diesem IFK-Projekt erhalten Sie hier. Weitergehende Informationen, beispielsweise zur Kalkulation, erhalten Sie in der IFK-Geschäftsstelle bei Herrn Christof Kazmierczak (Telefon: 0234 97745-48 oder E-Mail: kazmierczak(at)ifk.de).