IFK - Aktuelle Meldungen http://ifk.de de IFK Fri, 14 May 2021 19:46:29 +0200 Fri, 14 May 2021 19:46:29 +0200 TYPO3 news-1712 Tue, 11 May 2021 15:53:54 +0200 Hochschulische Ausbildung: Teilerfolg erzielt – Gemeinsame Pressemitteilung des Bündnisses „Therapieberufe an die Hochschulen“ https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/gemeinsame-pressemitteilung-des-buendnisses-therapieberufe-an-die-hochschulen Die Modellphase für die primärqualifizierenden Studiengänge in den Therapieberufen soll nun doch „nur“ bis Ende 2024 verlängert werden. So sieht es ein Änderungsantrag der Regierungskoalition zum Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung (GVWG) vor. Die Modellklausel in den bestehenden Berufsgesetzen der Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie sollte laut Kabinettsentwurf bis zum Jahr 2026 verlängert werden, also bis in die übernächste Legislaturperiode – eine Verschiebung auf die lange Bank! Die Partner des Bündnisses „Therapieberufe an die Hochschulen“ haben mit einer gemeinsamen Stellungnahme eine Verlängerung bis maximal in die nächste Legislaturperiode gefordert. Diese Forderung haben die Regierungsparteien nun aufgegriffen. Im Änderungsantrag von CDU/CSU und SPD heißt es: „Das Fortbestehen der bisherigen Modellstudiengänge wird im Hinblick darauf gesichert, dass sie gegebenenfalls ein wichtiger Baustein sein können, um reguläre akademische Ausbildungsangebote aufzubauen“. Die Regierungskoalition setzt damit ein Zeichen für die kommende Legislaturperiode, in der bei der Novellierung der Ausbildungen in den Therapieberufen über die Ausgestaltung der hochschulischen Ausbildung entschieden werden soll.

Nach aktuellem Zeitplan wird der Deutsche Bundestag über das GVWG in der kommenden Woche in 2. und 3. Lesung entscheiden. Das Gesetz muss danach noch in 2. Lesung den Bundesrat passieren.

]]>
Aktuelles
news-1711 Tue, 11 May 2021 11:52:57 +0200 IFK-Tag der Wissenschaft: Geht´s gut? https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/ifk-tag-der-wissenschaft-gehts-gut Das Thema Fuß steht im Mittelpunkt des 17. IFK-Tags der Wissenschaft. Physiotherapie-Experten sowie Fachärzte aus Orthopädie und Chirurgie werden am 25. Juni 2021 in Berlin zusammenkommen, um aktuelle Einsichten in das Thema zu geben. Die Veranstaltung wird entsprechend den aktuell geltenden Corona-Bestimmungen durchgeführt. In Zeiten der Corona-Pandemie steht für den IFK die Sicherheit der Teilnehmer, Referenten und Mitarbeiter im Vordergrund. Aus diesem Grund will der Verband neue Wege beschreiten und den Wissenschaftstag im virtuellen Format anbieten: Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und ist im Anschluss auf der IFK-Facebook-Seite abrufbar.

Gesunde Füße sind von großer Bedeutung und die Voraussetzung, um die Empfehlung von 7.000 bis 10.000 Schritten pro Tag zu erfüllen. Sie sind die Basis für physiologische Haltungs- und Bewegungsmuster. Ob Spazierengehen, Wandern oder Joggen, die Füße bewegen die Menschen fort und müssen dabei ein Leben lang hohen Belastungen standhalten. Manchmal, zum Beispiel beim (Kontakt-) Sport, ist die Belastung größer als die Belastbarkeit. In Folge dessen können Verletzungen entstehen. Vor allem Sprunggelenksverletzungen wie Außenbandrupturen und Frakturen oder die Achillessehnenruptur sind bekannte Sportverletzungen im Freizeit- und Profisport. Physiotherapeuten haben hierfür eine Vielzahl von aktiven und passiven Behandlungsmethoden im Repertoire, um die Belastungsfähigkeit wiederherzustellen. Hierbei ist eine Zusammenarbeit von Ärzten und Therapeuten essentiell, um ein bestmögliches Behandlungsergebnis zu erreichen.

Der IFK-Tag der Wissenschaft findet in Kooperation mit der IB Hochschule für Gesundheit und Soziales Berlin im historischen Hörsaal des Unfallkrankenhauses Berlin statt. Der Kooperationspartner wird das innovative Projekt „Künstliche Intelligenz zur sensomotorischen Erfassung bei Stürzen älterer Menschen“ vorstellen und eine Demonstration vorführen.

Programm:

10:00 Uhr: Eröffnung und Begrüßung, Ute Repschläger, IFK-Vorstandsvorsitzende

10:20 Uhr bis 11:40 Uhr: Vortragsblock I
PD Dr. med. Serafeim Tsitsilonis und Dr. med. Tobias Gehlen, Fuß- und Sprunggelenkschirurgie – Charité Berlin, „Minimalinvasive Behandlung der Achillessehnenruptur“

Dr. med. Karsten Lesemann Unfallchirurgie und Orthopädie – Unfallkrankenhaus Berlin
„Außenbandruptur und chronische Instabilität im Sprunggelenk“

11:40 Uhr bis 12:40 Uhr: Pause mit Poster-Ausstellung

12:40 bis 14:00 Uhr: Vortragsblock II
Prof. Dr. med. Henryk Lexy, IB Hochschule für Gesundheit und Soziales Berlin
„Fuß und Faszien“ 

Prof. Dr. Jochen Klenk, IB Hochschule für Gesundheit und Soziales Berlin
„Künstliche Intelligenz zur sensomotorischen Erfassung bei Stürzen älterer Menschen“ 

14:00 bis 14:45 Uhr: Preisverleihung
Bachelorpreis I Masterpreis I Posterpreis

]]>
Termine Aktuelles
news-1708 Mon, 10 May 2021 12:02:27 +0200 JHV 2020: immer wieder neu denken! https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/jhv-2020-immer-wieder-neu-denken Der IFK hatte am vergangenen Samstag zu seiner Jahreshauptversammlung für das Geschäftsjahr 2020 eingeladen. Um die Sicherheit der Teilnehmer und Mitarbeiter zu gewährleisten und die Corona-Auflagen zu erfüllen, fand die Veranstaltung in den großzügigen Räumlichkeiten des Europäischen Bildungszentrums der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Bochum statt. Unter den ersten Tagesordnungspunkten waren die Rechenschaftsberichte des Vorstands und der Geschäftsstelle. IFK-Vorstandvorsitzende Ute Repschläger betonte, dass vor allem die Themen Corona sowie die Verhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband und das Schiedsverfahren das vergangene Jahr geprägt haben. Sie verwies auf den Corona-Rettungsschirm und die Soforthilfe, für die sich der IFK zusammen mit dem Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) erfolgreich eingesetzt hatte. „Gerade in dieser Zeit hat sich das IFK-Konstrukt bewährt“, sagte sie und zitierte Abraham Lincoln: „Wir müssen neu denken.“ Das tue der IFK seit 40 Jahren, betonte Repschläger und verwies auf das anstehende Jubiläum.

Die stellvertretende IFK-Vorsitzende Brigitte Heine-Goldammer stellte in ihrem Rechenschaftsbericht unter anderem die neue Kooperation zur Continuing Physiotherapy Education (CPTE) mit der Hochschule Osnabrück und dem Thieme Verlag vor. Mark Rietz, stellvertretender IFK-Vorsitzender, betonte in seinem Bericht die konstant positive Finanzlage des IFK und berichtete über die Weiterentwicklung des IFK-Fortbildungsprogramms.

IFK-Geschäftsführer Dr. Björn Pfadenhauer konstatierte ein kontinuierliches Wachstum des Verbands. Er berichtete zudem vom gelungenen Start des IFK-Gründerzentrums im Oktober 2020, das Gründer in spe unterstützt und sehr gut angenommen wurde. Mehrere Digitalisierungsprojekte seien auf den Weg gebracht worden und an den Strategiezielen 2023 sei insbesondere im Bereich Vergütung, Bürokratieabbau, Akademisierung sowie Digitalisierung weitergearbeitet worden. Als Jahr der Konsolidierung in stürmischen Zeiten bezeichnete er das abgelaufene Geschäftsjahr.

Im weiteren Verlauf informierten Pfadenhauer und Repschläger über die aktuelle Lage der Physiotherapie. Sie berichteten über die erfolgten Verhandlungen zum Bundesrahmenvertrag und den derzeitigen Stand. Aktuelles zur Corona-Situation und die Auswirkungen auf die Physiotherapie waren weiterhin Thema. Pfadenhauer wies auf die Service-Angebote der IFK-Geschäftsstelle hin, die von persönlicher Beratung bis zu einem tagesaktuell überarbeiteten Merkblatt unterschiedliche Unterstützungsangebote vorhält.

]]>
Aktuelles
news-1707 Fri, 07 May 2021 15:35:19 +0200 Lockerungen für Geimpfte: Maskenpflicht und Abstandsregelungen bleiben bestehen https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/lockerungen-fuer-geimpfte-maskenpflicht-und-abstandsregelungen-bleiben-bestehen Voraussichtlich ab dem 8. Mai gelten Erleichterungen für Personen, die vollständig gegen eine Infektion mit dem Coronavirus geimpft sind. Unberührt von den Erleichterungen werden aber die Regelungen zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie die Abstandsregelungen unverändert fortbestehen. Auch Physiotherapeuten, die vollständig geimpft sind, müssen diese geltenden Regelungen also weiterhin einhalten. Vollständig geimpfte Personen sind dann aber nicht mehr von Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen betroffen. Außerdem können sie anstelle eines eventuell geforderten negativen Corona-Tests ihren Impfausweis vorlegen.

Bei Fragen dazu können sich IFK-Mitglieder an die Geschäftsstelle wenden, E-Mail: ifk@ifk.de, Tel.: 0234 97745-0.

]]>
Aktuelles
news-1706 Thu, 06 May 2021 15:00:00 +0200 Austausch über innovative Projekte mit Kooperationspartner opta data https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/austausch-ueber-innovative-projekte-mit-kooperationspartner-opta-data Wie geht es weiter in Sachen Digitalisierung der Gesundheitsbranche? An welchen Stellen können Synergieeffekte genutzt werden? Wie kann Digitalisierung in der Praxis gelingen? Darüber tauschten sich Ute Repschläger, IFK-Vorstandsvorsitzende, und Dr. Björn Pfadenhauer, IFK-Geschäftsführer, mit Vertretern der opta data Gruppe aus.

Mark Steinbach und Dr. Jan Helmig von opta data gaben dabei unter anderem Einblicke in aktuell laufende Projekte. Denn wichtig ist den beiden langjährigen Kooperationspartnern IFK und opta data, dass bei der Entwicklung neuer Softwareprodukte für Physiotherapeuten stets die individuellen Bedürfnisse der Praxis im Mittelpunkt stehen. So wurden in den vergangenen Jahren bereits viele Ideen beider Partner auf Praxistauglichkeit und Nutzen hin diskutiert.

Die opta data Gruppe ist ein Anbieter für IT, Abrechnung und Services im Gesundheitswesen.

]]>
Aktuelles
news-1705 Wed, 28 Apr 2021 12:33:00 +0200 FFP2-Masken: Erholungspausen flexibel in den Praxisalltag integrieren https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/ffp2-masken-erholungspausen-flexibel-in-den-praxisalltag-integrieren Das Infektionsschutzgesetz in Gestalt der neuen „Bundesnotbremse“ regelt, dass Physiotherapeuten bei bestimmten Inzidenzwerten während körpernahen Behandlungen stets eine FFP2-Maske (oder KN95/N95) tragen müssen. Auch der Arbeitsschutzstandard der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) enthält eine gleichlautende Regelung. Um die Belastung dabei möglichst gering zu halten, sollten Therapeuten während ihres Arbeitstages auf regelmäßige Erholungspausen achten. Die BGW empfiehlt, FFP2-Masken nicht länger als 75 Minuten durchgehend zu tragen. Dann sollte eine 30-minütige Erholungsphase eingelegt werden. Dabei handelt es sich allerdings lediglich um eine Empfehlung, die nicht zwingend ist, und durch praxistauglichere Umsetzungen ersetzt werden kann. So ist es beispielsweise auch zulässig, häufiger kürzere Pausen beim Tragen der FFP2-Maske einzulegen.

Therapeuten müssen die FFP2-Maske nur während der körpernahen Behandlung eines Patienten tragen. Immer dann, wenn der Therapeut ausreichend Abstand zum Patienten einhalten kann, ist eine medizinische Maske ausreichend. Das ist beispielsweise häufig während der Vor- und Nachbereitung der Behandlung sowie der Dokumentation der Fall. Diese Zeiten können Therapeuten daher als Erholungsphasen nutzen, indem sie dann die FFP2-Maske gegen eine medizinische Maske tauschen.

Generell gilt, dass Therapeuten während einer körpernahen Behandlung eine FFP2-Maske tragen müssen. Kann ein Therapeut aus gesundheitlichen Gründen keine FFP2-Maske verwenden, sollte er sich zur Abklärung des weiteren Vorgehens an das örtliche Gesundheitsamt wenden.

Patienten müssen ab einer Inzidenz von 100 und sofern die Art der Behandlung es zulässt ebenfalls eine FFP2-Maske tragen. Kann der Patient aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen und kann er ein ärztliches Attest darüber vorlegen, darf eine Behandlung ohne Maske erfolgen.

Bei individuellen Fragen können sich IFK-Mitglieder gern an die IFK-Geschäftsstelle wenden, E-Mail: ifk@ifk.de, Tel.: 0234 97745-0.

]]>
Aktuelles
news-1704 Tue, 27 Apr 2021 11:11:21 +0200 IFK-Fachmagazin: Mai-Ausgabe erschienen https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/ifk-fachmagazin-mai-ausgabe-erschienen Das erste bundesweite Schiedsverfahren im Bereich Physiotherapie hat kein zufriedenstellendes Ergebnis gebracht. Hintergründe und Informationen dazu, wie es jetzt weitergeht, gibt es in der neuen Ausgabe des IFK-Fachmagazins physiotherapie, die nun online erschienen ist und in den nächsten Tagen an alle Abonnenten verschickt wird. Der Artikel ab S. 22 zeichnet die zähen Verhandlungen bis zu dem Entschluss des IFK nach, gemeinsam mit dem VDB-Physiotherapieverband Klage gegen Teile des Schiedsspruchs einzureichen. Die Bundestagswahl wirft ihre Schatten voraus. Der IFK ist im ständigen Austausch mit politischen Entscheidungsträgern über aktuelle und künftige Herausforderungen für die Branche. Mehr Professionalisierung, wirtschaftliche Sicherheit und mehr Autonomie sind nur einige der 14 Punkte auf der Liste des IFK, über die der Verband mit Vertretern der möglichen Regierungsparteien gesprochen hat. Mehr dazu steht ab S. 26.

Es gibt auch Grund zu Feiern. Das 40-jährige Jubiläum des IFK steht vor der Tür. Ab S. 10 berichtet das Redaktionsteam über die Arbeit des IFK-Vorstands in dieser turbulenten Zeitspanne, gibt einen Ausblick auf das geplante digitale Jubiläumssymposium und lässt Mitglieder zu Wort kommen, die ihre ganz persönlichen Erfahrungen als IFK-Mitglied erzählen.

Als weiteres Ereignis steht der 17. IFK-Tag der Wissenschaft vor der Tür, bei dem es in diesem Jahr um das Thema Fuß geht. Weitere Infos zum geplanten Programm gibt es ab S. 19.

Die Digitalisierung geht mit großen Schritten voran. An gleich zwei Projekten ist der IFK beteiligt. Im IFK-Innovationsprojekt „DigiPro Physio“ in Zusammenarbeit mit der HMM Deutschland erproben die teilnehmenden Physiotherapeuten mehrere Monate lang den Einsatz digitaler Arbeitsprozesse in ihrem Praxisalltag (ab S. 6). Seit Anfang dieses Jahres unterstützt der IFK die Initiative „Zukunftsregion digitale Gesundheit“ (ZDG) des Bundesgesundheitsministeriums. Physiotherapeutische Praxen testen dabei gemeinsam mit ihren Patienten in der Region Berlin/Brandenburg den Einsatz von Smartphone-Apps (ab S. 20).

Die Interprofessionelle Zusammenarbeit wird ab S. 26 beleuchtet, die verschiedenen Möglichkeiten zur Aufnahme eines Studiums ohne Abitur werden ab S. 48 dargestellt. Die Deszendierende Schmerzhemmung bei nozizeptiven und neuropathischen Tumorschmerzen lautet das Thema in der Rubrik Wissenschaft (ab S. 30)

IFK-Mitglieder bekommen die neue Ausgabe des IFK-Fachmagazins physiotherapie kostenlos per Post zugestellt. Alle anderen Interessierten können die physiotherapie für 33 Euro im Jahr abonnieren. Online ist die Ausgabe PT 3-21 kostenlos erhältlich unter https://ifk.de/fileadmin/Dokumente/Magazin/2021/PT_3_21.pdf.

]]>
Aktuelles
news-1703 Fri, 23 Apr 2021 12:14:43 +0200 Bundesnotbremse – Auswirkungen im Bereich der Physiotherapie https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/bundesnotbremse-auswirkungen-im-bereich-der-physiotherapie Es handelt sich bei der Bundesnotbremse um eine Anpassung des Infektionsschutzgesetzes, die bereits ab morgen (24.04.2021) in Kraft tritt. Die Bundesnotbremse greift automatisch, wenn in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen die durch das Robert Koch-Institut veröffentlichte Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Sieben-Tage-Inzidenz) den Schwellenwert von 100 überschreitet.

Dann gelten dort ab dem übernächsten Tag für den Bereich der Physiotherapie die folgenden Maßnahmen:

Nicht untersagt sind Dienstleistungen, die medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken dienen. Allerdings sind von den Beteiligten unbeschadet der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen und, soweit die Art der Leistung es zulässt, Atemschutzmasken (FFP2 oder vergleichbar) zu tragen.

Achtung: Nur vor der Wahrnehmung von Dienstleistungen eines Friseurbetriebs oder der Fußpflege ist durch Kunden ein negatives Ergebnis einer innerhalb von 24 Stunden vor Inanspruchnahme der Dienstleistung mittels eines anerkannten Tests durchgeführten Testung auf eine Infektion mit dem mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorzulegen.

Fazit: Physiotherapie ist auch unter der Geltung der Bundesnotbremse zulässig, aber Therapeut und Patient müssen (wenn die Art der Behandlung dies zulässt) mindestens FFP2 Masken tragen. Testungen sind nur bei Friseuren oder Fußpflege erforderlich. Ob die Bundesnotbremse aufgrund der Inzidenz gilt, muss bei der jeweiligen Gemeinde/Kreis nachgefragt werden.

]]>
Aktuelles
news-1701 Tue, 20 Apr 2021 09:45:00 +0200 BFB-Konjunkturumfrage 2021 für Freiberufler https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/bfb-konjunkturumfrage-2021-fuer-freiberufler Das Institut für Freie Berufe untersucht erneut die aktuelle und erwartete Geschäftslage der Freien Berufe. Gerade in den derzeit schwierigen Zeiten durch die Corona-Pandemie stellt dies eine wichtige Entscheidungsgrundlage für die politische Kommunikation der Berufsstände dar. Der IFK – Mitglied im Bundesverband der Freien Berufe – bittet daher alle Physiotherapiepraxisinhaber herzlich, sich an der Befragung zu beteiligen. Die Umfrage läuft noch bis zum 2. Mai 2021. Die Erhebung dauert rund zehn Minuten und ist selbstverständlich anonym und freiwillig. Thematisch geht es neben der wirtschaftlichen Entwicklung auch um geplante Veränderungen im Bereich der Mitarbeiter und um die allgemeine berufliche Zufriedenheit. Als Sonderthema greift die BFB-Konjunkturumfrage diesmal die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie auf.

Zur Befragung geht es hier: www.t1p.de/konjunktur21.

]]>
Aktuelles
news-1700 Mon, 19 Apr 2021 13:55:48 +0200 Praxisinhaber müssen Corona-Tests zur Verfügung stellen https://ifk.de/verband/aktuell/archiv-meldungen/einzelansicht/praxisinhaber-muessen-corona-tests-zur-verfuegung-stellen Ab dem 20. April 2021 müssen Inhaber von Physiotherapiepraxen ihren Mitarbeitern regelmäßig Corona-Tests zur Verfügung stellen. Das regelt die Zweite Verordnung zur Änderung der SARS-CoV2-Arbeitsschutzverordnung. Der neu aufgenommene § 5 „Tests in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2“ hat folgende Auswirkungen auf Physiotherapiepraxen:

  • Der Praxisinhaber hat den Mitarbeitern, soweit diese nicht ausschließlich in ihrer Wohnung arbeiten, mindestens einmal pro Kalenderwoche einen Corona-Test anzubieten.
  • Folgenden Mitarbeitern hat der Praxisinhaber mindestens zwei Tests pro Kalenderwoche anzubieten:
    • Mitarbeitern, die personennahe Dienstleistungen anbieten, bei denen direkter Körperkontakt zu anderen Personen nicht vermieden werden kann,
    • Mitarbeitern, die Tätigkeiten mit Kontakt zu anderen Personen ausüben, sofern die anderen Personen einen Mund-Nase-Schutz nicht tragen müssen, und
    • den Mitarbeitern, die betriebsbedingt in häufig wechselnden Kontakt mit anderen Personen treten.

Daher ist davon auszugehen, dass sämtlichen Mitarbeitern, die in den Räumen einer Physiotherapiepraxis tätig sind, mindestens zwei Corona-Tests wöchentlich angeboten werden müssen. Dabei kann es sich auch um sog. Selbsttests handeln, die die Mitarbeiter entweder zu Hause oder in den Praxisräumen selbst und eigenverantwortlich anwenden. Die Mitarbeiter sind aber nicht verpflichtet, das Testangebot auch anzunehmen. Der Praxisinhaber muss nur die Beschaffung der Tests dokumentieren (Rechnungen oder Bestellungen aufbewahren) und mindestens vier Wochen vorhalten. Nicht vorgesehen ist allerdings eine Bescheinigungspflicht für den Praxisinhaber über das Testergebnis.

IFK-Mitglieder können Corona-Selbsttests beim Kooperationspartner MEDICE erwerben. Weitere Informationen dazu finden IFK-Mitglieder nach dem Log-in im physioservice im Merkblatt „Coronavirus – Informationen für Praxisinhaber“ (M 26).

]]>
Aktuelles